Grösste Zunahme bei der Wohnungssuche
Appenzell. Die Leerwohnungsziffer ist in der Schweiz unter einen Prozent gefallen. In Appenzell Innerrhoden ist das anders.
In Appenzell Innerrhoden zeigt sich ein anderes Bild: Der Anteil der leer stehenden Wohnungen am kantonalen Wohnungsbestand erhöhte sich innert einem Jahr von 0,63 Prozent auf 1,01 Prozent.
«Die Leerwohnungsziffer lag 2007 verglichen mit den meisten anderen Kantonen extrem tief», sagt der Innerrhoder Landammann Daniel Fässler auf Anfrage der SDA. Im Kanton St. Gallen etwa liegt sie immer noch bei 1,48 Prozent, in Appenzell Ausserrhoden bei 1,59 und im Kanton Glarus bei 2,16 Prozent.
Die Auswahl an Wohnungen ist in Appenzell Innerrhoden viel kleiner: Gerade mal 41 Wohnungen standen am 1. Juni 2007 leer, ein Jahr später waren es 66. Gründe für die Zunahme sind laut Fässler eine hohe Wohnbautätigkeit – vor allem im Kantonshauptort Appenzell – und zunehmend Vermietungen von Wohnungen in Einfamilienhäusern (plus 800 Prozent).
«Wir haben die höchste Zuwanderung der Ostschweizer Kantone», sagt der Innerrhoder Volkswirtschaftdirektor weiter. Es bestehe aber nicht nur eine grosse Nachfrage nach Mietwohnungen, sondern vor allem auch nach Eigentumswohnungen.



























