Grossmenge an falschem Goldschmuck entdeckt
Riehen/BS. Schweizer Grenzwächter haben bei einer Zollkontrolle im Dorfkern von Riehen, zwei Fahrzeuge mit mehrere Rumänen angehalten. Dabei entdeckten sie im Hohlraum eines Autos rund 1300 falsche Schmuckstücke. Teilweise befanden sich noch gefälschte Prägungen an den Gegenständen. Die Blendwaren wurden durch die Grenzwache beschlagnahmt und der Lenker musste eine Busse entrichten.
Am Freitagabend (8.7.2011) fielen einer Patrouille der Schweizer Grenzwache im Dorfkern von Riehen zwei ausländisch immatrikulierte Fahrzeuge auf. Die Lenker und deren Insassen waren unterwegs von der Landesgrenze in Richtung Basel.
Zollkontrolle führte auf die Spur
Den Grenzwächtern stoppten die beiden Fahrzeuge und führten eine Zollkontrolle durch. Dabei stiessen Sie im vorderen Bereich der Autokaroserie eines Fahrzeuges auf einen konstruktionsbedingten Hohlraum. Darin befanden sich mehrere länglich verklebte Plastikverpackungen. Diese enthielten insgesamt 19 Kilogramm falschen Goldschmuck. Dieser setzte sich zusammen aus über tausend Fingerringen, mehreren Dutzend Halsketten sowie diversen Armketten. Bei einem Teil der sichergestellten Gegenstände waren diverse irreführende Prägezeichen (Karatangaben) angebracht. Dies sollten den Eindruck erwecken, dass es sich um echten Goldschmuck handelt. Tatsächlich bestanden die Fingerringe, Hals- und Armketten jedoch aus minderwertigem Metall.
Grösster Fall von falschem Schmuck
Die Sicherstellung von 1290 Stück falschen Goldschmucks, stellt den grössten Fall dar, welcher bis heute in der Grenzwachtregion Basel getätigt wurde. Die Grenzwache beschlagnahmte die gesamte Ware als Zollpfand. Die Gegenstände wurden zwischenzeitlich der Eidgenössischen Edelmetallkontrolle zugeführt. Gegen den Fahrer, einen 22-jährigen Rumänen, wurde eine Strafbescheid mit Bussenfolge von mehreren hundert Franken ausgesprochen.
Finger weg von dubiosen Angeboten
Vorsicht beim Kauf von vermeintlichen „günstigen Angeboten“, die fliegende Händler an der Haustüre oder auf öffentlichen Plätzen anbieten. Solche „Schnäppchen“ erweisen sich trotz vorhandener Karat und Feingehaltbezeichnung oft als billige Messingfälschungen. Meistens merkt der geprellte Käufer die Täuschung erst später. Die Verkäufer sind dann meist schon ausser Landes.



























