Grosskontrolle in ganzer Ostschweiz
Die Ostschweizer Polizeikorps führten vom 12. bis 14.12.2008, zu unterschiedlichen Zeiten, flächendeckend koordinierte Kontrollen zum Thema «Fahrunfähigkeit» durch.
Dabei wurde speziell auf das Lenken von Fahrzeugen unter Alkohol und/oder Drogen und Medikamenten geachtet.
Nebst Atemalkoholtestgeräten setzten die verschiedenen Polizeikorps auch Drogen-Schnelltestgeräte ein. An der Aktion beteiligten sich nebst den Kantonspolizeikorps Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Glarus, Graubünden, St. Gallen, Thurgau, Schaffhausen, Zürich und Schwyz auch die Stadtpolizei Chur, St. Gallen, Winterthur und Zürich sowie die Landespolizei des Fürstentums Liechtenstein.
Durch 468 Polizistinnen und Polizisten wurden 2143 Lenkerinnen und Lenker angehalten und auf ihre Fahrfähigkeit überprüft. Dabei wurden jeweils Alkotests und bei entsprechendem Verdacht Drogenschnelltests durchgeführt. Insgesamt mussten 83 Lenkerinnen und Lenker verzeigt werden. 41 Personen wurden wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand mit einem Alkoholtestwert zwischen 0.5 bis 0.79 Promille und 29 Personen mit 0.8 und mehr Promille zur Anzeige gebracht. Weiter wurden 13 Personen wegen Fahrens unter Drogen oder Medikamenten und in übermüdetem Zustand verzeigt. 41 Fahrzeuglenkerinnen und -lenker mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
All diese Zahlen belegen laut der Polizei, dass solche Verkehrskontrollen notwendig sind und der Verkehrssicherheit dienen. Der heutige komplexe Strassenverkehr lässt es nicht zu, Fahrzeuge unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol sicher zu führen, da die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit in diesem Zustand reduziert ist. Solche Fahrzeuglenkerinnen und -lenker sind sich der einschneidenden Folgen von Drogen- und Alkoholkonsum im Strassenverkehr zu wenig bewusst.