Grosse Herausforderung für Spitex
Altnau. An der ersten ordentlichen Generalversammlung des Vereins Spitex am See füllte sich der Saal des Martinshauses in Altnau.
Die Jahresgeschäfte konnten in normalem Rahmen abgewickelt werden, nachdem in einem intensiven Geschäftsjahr der Zusammenschluss der Spitexvereine Güttingen-Altnau-Langrickenbach und Bottighofen-Lengwil-Münsterlingen über die Bühne gegangen war.
Die Zusammenführung der beiden Pflegeteams, die Neuorganisation auf Vorstandsebene, der Abschluss von neuen Leistungsvereinbarungen mit den Gemeinden, der Bezug eines grösseren Büros, dies alles war eine grosse Herausforderung für Vorstand und Personal.
Die Kassierin Ingrid Lang konnte ein gegenüber dem Budget um Fr. 28’000.- geschrumpftes Betriebsdefizit ausweisen und führte dies auf die Auswirkungen des Zusammenschlusses und auf die umsichtige Arbeit aller Beteiligten zurück. Da die verrechneten Tarife im Spitex nirgends kostendeckend seien, würden neu alle sechs Gemeinden den Verein mit Pro-Kopf-Beiträgen mitfinanzieren, da mit dem neuen Finanzausgleich die Bundessubventionen wegfielen.
In den Vorstand wurde neu Jeanette Kurath, Ärztin, wohnhaft in Bottighofen gewählt als Ersatz für Goran Stojmenovic, der aus privaten Gründen kurz nach seiner letztjährigen Wahl zurückgetreten war. Regula Eberle konnte für 15-jährigen Dienst als Hauspflegerin im Spitex geehrt werden, Gisela Soltermann für 10-jährige Treue als Pflegefachfrau und Monika Helfenstein und Heidi Spengler ebenfalls für 10-jährigen Einsatz als Haushelferinnen.
Die Präsidentin, Vreni Ellenbroek, machte auf den kommenden nationalen Spitextag am 3.Mai aufmerksam. An diesem Samstag würde das Brot in allen Gemeinden in Spitextüten verpackt verkauft und am Nachmittag öffne das neue Spitexbüro seine Türen.
Nach den Jahresgeschäften entführte auf mitreissende, witzige Weise und in urchigem Dialekt Peter Eggenberger aus Wolfhalden in die Heillandschaft Appenzellerland, wo berühmte Naturärzte wie Alfred Vogel, Emma Kunz und Kräuterpfarrer Künzli wirkten. Zur Sprache kamen aber auch fragwürdige Figuren. Auch die Kuhstalldufttherapie sei nicht über alle Zweifel erhaben gewesen. Hingegen würden heute noch die seriösen und traditionsreichen Molkenkuren und die Klostermedizin praktiziert.



























