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Grossaufgebot verhinderte Demonstrationszug

Zug/ZG. Sonntag, 24. Januar 2016. Am Samstag, 23. Januar 2016, versammelten sich kurz nach 15.00 Uhr rund 250 Personen zu einer nicht bewilligten Kundgebung auf dem Bundesplatz in der Stadt Zug. Dank dem verhältnismässigen und konsequenten Einsatz der Polizeikräfte, konnte eine Eskalation und ein Demonstrationszug verhindert werden.

Das "Anti-WEF Bündnis" hatte zu einer unbewilligten Anti-WEF-Kundgebung aufgerufen. Es ging im Vorfeld kein Gesuch für eine Anlassbewilligung ein. Aufgrund der Risiken war die Polizei mit einem Grossaufgebot präsent. Es gelang ihr, bis am Abend, 20.00 Uhr, Personen zu schützen und Sachbeschädigungen zu verhindern.

Gegen 15.00 Uhr fanden sich rund 250 Kundgebungsteilnehmende auf dem Bundesplatz ein, darunter auch gewaltbereite und vermummte Personen.

Als die Gruppe gegen 15.30 Uhr zu einem Demonstrationszug durch die Stadt startete, verhinderten die Ordnungsdienstkräfte dies, indem sie die Demonstranten auf dem Bundesplatz einkesselten.

Insgesamt wurden 140 Personen kontrolliert, davon mussten 22 Personen festgenommen werden. Rund 100 Personen wurden mit einer Wegweisung belegt.

Nach 17.30 Uhr waren die Polizeikontrollen auf dem Bundesplatz beendet.

Wegen der Kundgebung war der öffentliche und private Verkehr rund um den Bundesplatz zeitweise beeinträchtigt, da die umliegenden Strassen für den Polizeieinsatz gesperrt werden mussten. Eine Umleitung war signalisiert.

Bei diesem Grosseinsatz wurde die Zuger Polizei unterstützt von Einsatzkräften aus allen Zentralschweizer Polizeikorps (LU; SZ, UR, OW, NW), der Kantonspolizei Zürich, der Stadtpolizei Zürich, der Kantonspolizei Tessin, der Bahnpolizei sowie von den Zuger Partnerorganisationen wie der Staatsanwaltschaft, dem Rettungsdienst, der Freiwilligen Feuerwehr Zug (FFZ), der Zivilschutzorganisation sowie der Zugerland Verkehrsbetriebe.

ZugZug / 24.01.2016 - 17:11:29