Gross angelegte Fahndungsaktion
Biel/BE. Die Kantonspolizei Bern hat am Mittwoch im Zusammenhang mit dem flüchtigen Peter Hans Kneubühl eine gross angelegte Fahndungsaktion im Berner Jura durchgeführt. Zwei Personen wurden angehalten und befragt. Zudem wurden zwei Hausdurchsuchungen vorgenommen. Die Verwandte, die die ersten Fahndungsfotos des Flüchtigen in ihrem Besitz hatte, hat ihre Angaben nun präzisiert.
Die Fahndungsaktion im Berner Jura hat am Mittwoch, 15. September 2010, in den Morgenstunden ihren Anfang genommen. Die Zufahrtswege zur Region Plagne wurden grossräumig gesperrt. Die Aktion stand im Zusammenhang mit Hinweisen, die sich bei den Ermittlungen ergeben hatten. Es wurden zwei Häuser durchsucht.
Dabei handelt es sich um Bezugsorte von Peter Hans Kneubühl. In einer der Liegenschaften wurde Material sichergestellt, welches nun ausgewertet wird. Zwei Personen, die den Flüchtigen nachweislich kennen, wurden zudem angehalten. Sie wurden zu ihrer Beziehung zum Flüchtigen befragt und befinden sich wieder auf freiem Fuss. Die Bevölkerung wurde angehalten, von Wanderungen im abgesperrten Gebiet abzusehen. Jäger wurden angesprochen und gebeten, nicht im abgesperrten Gebiet zu jagen.
Die Polizei geht zudem weiteren Hinweisen nach. Unter anderem wurde die im Ausland lebende Verwandte am heutigen Mittwoch an ihrem Wohnort persönlich befragt. Dabei hat sie ihre Aussagen zu dem ersten veröffentlichten Foto präzisiert. Das Gruppenbild wurde der Kantonspolizei als Ganzes übermittelt. Entgegen ihren ersten Aussagen handelt es sich bei dem Betreffenden aber nicht um Peter Hans Kneubühl sondern um dessen Vater.



























