Grenzwächter stellen 120 Kilogramm Khat sicher
Basel. Schweizer Grenzwächter haben erneut eine grosse Menge Khat sichergestellt. Ein Franzose wollte 120 Kilogramm der Droge über die Grenze schmuggeln.
Erneut haben Schweizer Grenzwächter in Basel Khat sichergestellt. Am frühen Samstagmorgen, 16. Mai, unterzogen Schweizer Grenzwächter am Autobahnübergang Basel-St.Louis einen in Frankreich immatrikulierten Kleintransporter einer Zollkontrolle.
Als die Grenzwächter den Innenraum des Fahrzeuges überprüften, stiessen sie auf über ein Dutzend Kartonschachteln. In den Schachteln versteckt, befanden sich insgesamt 120 Kilogramm Khat. Der Fahrer, ein 43-jähriger Franzose mit Wohnsitz in Strassburg, wurde mit den sichergestellten Drogen den französischen
Behörden übergeben. Die Gendarmerie von St.Croix-en-Plaine (F) hat die entsprechenden Massnahmen eingeleitet.
Zweiter Schmuggelfall innerhalb einer Woche
Es ist bereits der zweite grössere Fall innerhalb einer Woche, welcher von der Grenzwachtregion Basel aufgedeckt wurde. Ein Niederländer und ein Somalier versuchten in der vergangenen Woche von Deutschland her über 140 Kilogramm Khat in einem Auto in die Schweiz zu schmuggeln.
Khat
Khat ist eine Pflanze, die als Strauch und kleiner Baum vor allem in Ostafrika (Somalia, Yemen, Äthiopien und Kenia) wächst. Durch gründliches Kauen der Blätter wird das aufgelöste Cathinon aufgenommen. Die Wirkungen der Droge sind: Appetit- und Schlaflosigkeit, Nervosität, beschleunigte Atmung bis hin zu Herzrhythmusstörungen. Der Hauptwirkstoff Cathinon weist ein hohes Abhängigkeitspotential auf. Seit dem 1. Juli 1992 untersteht sowohl die Pflanze als auch der Wirkstoff dem schweizerischen Betäubungsmittelgesetz.



























