Grenzwache stoppt Waffenschmuggler

Basel. Ein Portugiese versuchte in einem Auto, Waffen und Munition sowie Waffenzubehör von Frankreich her in die Schweiz zu schmuggeln.

Am Freitag um die Mittagszeit, hat eine Patrouille der Schweizer Grenzwache in der Nähe des nicht besetzten Grenzübergangs Basel-Burgfelden ein verdächtiges Fahrzeug entdeckt und gestoppt.

Kofferraum voller Waffen
Bei der Zollkontrolle stiessen die Grenzwächter im Kofferraum zuerst auf ein Gewehr, welches in eine Stoffdecke eingewickelt war. Die weitere intensive Kontrolle durch die Fahrzeugspezialisten der Basler Grenzwache, brachte im Kofferraum insgesamt acht Schusswaffen zu Tage. Dabei handelte es sich um ein Repetierschrottgewehr, mehrere Luftgewehre, eine doppelläufige Schrotflinte und mehrere Kleinkaliberwaffen. Dazu kam noch eine Schreckschusspistole und eine Schlagrute.

Munition, Schalldämpfer und Zielfernrohre
In einer Tasche stiessen die Grenzbeamten auf über 470 Schuss Munition, welche in diversen Schachteln und in einem Patronengurt lagen. Dabei handelte es sich mehrheitlich um Schrot- wie Kleinkalibermunition sowie je zwei Schalldämpfer, Zielfernrohre und Reservemagazine.

Der 37-jährige Portugiese sagte gegenüber den Grenzbeamten, er habe alle Waffen und die Munition im Industriequartier von Strassburg (F) von einer unbekannten Person für mehrere hundert Euros gekauft. Er konnte den Grenzwächtern weder eine Einfuhrbewilligung für die Waffen noch Kaufquittungen für die erworbenen Gegenstände vorlegen.

Kein Führerschein
Weitere Abklärungen durch die Grenzwache ergaben, dass der Mann einen Führerscheinentzug hat und gar kein Auto lenken darf. Der 37-jährigen Portugiese, welcher in der Westschweiz lebt, wurde mit den sichergestellten Gegenständen der Kantonspolizei Basel-Stadt übergeben.

Da der Mann gegen die Zollgesetzgebung, das eidgenössische Waffengesetz sowie das Strassenverkehrsgesetz verstossen hat, muss er nun mit empfindlichen Bussen rechnen.

Basel-Stadt / 04.05.2009 - 16:26:55
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