Grenzkontrolle im Hauptbahnhof
Zürich. In Hinblick auf das Inkrafttreten des Schengen - Abkommens und der damit verbundenen Aufhebung der Grenzkontrollen wurden Personenkontrollen durchgeführt.
Im Hinblick auf das Inkrafttreten des Schengen-Abkommens und der damit verbundenen Aufhebung der Grenzkontrollen haben die Kantonspolizei Zürich, Angehörige des Grenzwachtkorps und Bahnpolizisten im Zürcher Hauptbahnhof am Freitagvormittag, 9. November, eine gemeinsame Personenkontrolle durchgeführt.
Zwischen 6.20 und 11 Uhr wurden Reisende aus fünf Zügen, die aus verschiedenen europäischen Städten kamen, kontrolliert. Dazu standen rund 30 Angehörige der Kantonspolizei Zürich, des Grenzwachtkommandos (Reg Kdo VII Aargau/Zürich) und der Bahnpolizei im Einsatz.
Mit den entsprechenden technischen Mitteln konnten Gepäck und Reisedokumente überprüft werden. Zudem standen zwei Drogensuchhunde zur Verfügung. Bei der Kontrolle ging es hauptsächlich darum, die Reisedokumente auf ihre Echtheit zu überprüfen, gesuchte Personen den Strafverfolgungsbehörden zuzuführen, Drogenkuriere zu erkennen und allfällige Zollvergehen zu ahnden.
Von den rund 100 Personen, die einer genaueren Kontrolle unterzogen worden sind, befand sich ein 38-jähriger Nigerianer, der illegal in die Schweiz einreiste, ein 19-jähriger Schweizer gegen den drei Ausschreibungen bestanden, ein 45-jähriger Ungare, der einen Schlagring (verbotenes Waffentragen) mit sich führte, sowie ein 23-jähriger Spanier, der wegen einer Übertretung im Betäubungsmittelbereich verzeigt werden musste.
Die drei Partnerorganisationen und die Verantwortlichen der SBB werden den Ablauf dieser Kontrolle analysieren und für künftige Kontrollen, falls notwendig, Verbesserungen vornehmen.



























