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Glücklos gekämpft

Urnäsch. Besser gespielt und doch nicht gewonnen. So das Fazit nach dem Auswärtsspiel des Tabellen-Zweitletzten gegen den Zweiten aus Gossau.

Die Urnäscher verstanden es nicht, das Chancenplus entsprechend zu nutzen und wurden wie die Spiele zuvor für die Ineffizienz bestraft.

Die Partie stand von Beginn weg nicht unter einem guten Stern, denn die Gossauer hatten ein zu hohes Tor auf dem Platz. Nach langen Diskussionen liess der Unparteiische das Tor entfernen, welches durch ein Trainingstor ersetzt werden musste. Von den anfänglichen Schwierigkeiten liessen sich beide Mannschaften nicht beirren und legten entsprechend los. Urnäsch wehrte sich trotz zahlreichen Absenzen und bekam das Spiel besser in den Griff.

Die ersten 30 Minuten gehörten klar den Urnäschern, doch es fehlte an der Entschlossenheit. Die Mannschaft kombinierte sich bis an den gegnerischen Strafraum, doch der Abschluss war mehr als harmlos. Es schien, als hätte man zuviel Respekt vor dem Gegner. Wenn man im Strudel drin steckt, dann kommt man nur ganz schwer wieder raus. Sadiku, Simon Schwarz und auch Nuri Gülünay verpassten es, die wichtigen Tore zu schiessen.

Gossau hatte damit weniger Probleme, denn nach überstandener Drangphase der Urnäscher konnte man bereits nach dem ersten gelungenen Angriff jubeln. Die Urnäscher Abwehr ging für einmal zu wenig konsequent in die Zweikämpfe was sich mit dem ersten Gegentor rächte. Es folgten noch zwei weitere Tore vor der Pause für Gossau, beide nach demselben Strickmuster. Weiter Ball auf die Spitzen, Gossauer Stürmer schneller als Urnäscher Verteidiger, Treffer zwei und drei für Gossau.

Gossau wurde seinen Aufstiegsambitionen gerecht, denn man verstand es mit wenig Chancen die entsprechenden Tore zu erzielen. Denn Urnäscher muss man zugute halten, dass sie sich in keiner Phase der Partie aufgaben. Immer wieder versuchte man zu agieren, doch es fehlte das Glück im Abschluss. Jonas Eggenberger wurde nach einer der zahlreichen Urnäscher Kombinationen im Gossauer Strafraum zu Fall gebracht. Nuri Gülünay verwandelte sicher zum 3:1 Anschlusstreffer. Die Wende blieb jedoch aus, denn die Gossauer agierten zu sicher und in der Schlussphase profitierte man sogar von einem Lapsus in der Urnäscher Defensive.

Die Mannschaft um Trainer Mario Galluccio kämpfte einmal mehr glücklos, konnte die sich bietenden Chancen nicht nutzen und musste schlussendlich als mindestens ebenbürtige Mannschaft als Verlierer den Platz verlassen. Trotzdem muss man der Mannschaft ein Kompliment machen, denn aufgegeben hatte sie sich noch nie, trotz der schwierigen und ungewohnten Phase welche man durchmachen muss.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 27.10.2008 - 09:48:00