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Gesundheitsrisiko: Radon im Haus

Radon in der Raumluft ist neben dem Rauchen die häufigste Ursache für Lungenkrebserkrankungen. Doch in Ausserrhodens Gebäuden besteht fast kein Radonrisiko.

Einzig in den Gemeinden Stein, Teufen, Wald und Rehetobel könnten Radonvorkommen in Risikogebäuden höher -aber nicht gesundheitsschädigend -ausfallen als andernorts. Eine einfache Messung gibt Sicherheit; kostenlose Dosimeter sind bis Ende Jahr beim kantonalen Amt für Umwelt erhältlich.

Natürliches, radioaktives Edelgas
Radon ist ein natürliches, radioaktives Edelgas, das je nach geologischen Voraussetzungen in verschieden hoher Konzentration in der Erde vorkommt. Es kann aus dem Untergrund in die Keller der Gebäude eindringen -und wird von dort in die oberen Geschosse transportiert. Mit der Atmung gelangen Radon und Folgeprodukte in die Lunge, wo sie die Zellen des Lungengewebes bestrahlen. Radon ist in geringen Dosen, wie es normalerweise bei uns vorkommt, ungefährlich. Bei hohen Konzentrationen und langer Aussetzung kann Radon aberLungenkrebs verursachen. In den vergangenen Jahren wurden deshalb in allen Ausserrhoder GemeindenRadonmessungen durchgeführt.

Radonrisiko gering, Messung für Sicherheit
Die Gemeindegebiete wurden auf Grund der gemessenen Radonkonzentrationen in Gebiete mit niedrigem,
mittlerem oder hohem Radonrisiko eingeteilt. Gut ist: Dank der geologischen Beschaffenheit des Untergrundes ist die Wahrscheinlichkeit von hohen Radonvorkommen in Ausserrhodens Gebäuden relativ klein. Aufgrund der Messungen wurden aber die Gemeinden Stein, Teufen, Wald und Rehetobel zur Sicherheit als Gebiete mittleren Radonrisikos ausgeschieden. Risikobehaftet sind aber meist nur Liegenschaften mit Wohnräumen im Kellergeschoss, Häuser in Hanglage, Häuser ohne Keller oder mit Naturkeller.

Messgerät kostenlos
Der Sicherheit wegen möchte das kantonale Amt für Umwelt während der Winterperiode 2009/2010 in den vier Gemeinden zusätzliche Messdaten sammeln. Dies auch aufgrund der Strahlenschutzverordnung des Bundes, die eine Ausmessung von 30% aller bewohnten Gebäude mit mittlerem Risiko empfiehlt. So sind Hausbesitzer von Risikoliegenschaften in Stein, Teufen, Wald und Rehetobel aufgerufen, ihre Liegenschaft selbständig zu messen. Dafür kann beim kantonalen Amt für Umwelt noch bis Ende Jahr ein kostenloses Radonmessgerät angefordert werden. Dieses einfach zu handhabende, zündholzschachtelgrosse Dosimeter wird dann währendmindestens zwei bis drei Monaten im jeweils untersten bewohnten Stockwerk aufgestellt und anschliessend in einem Speziallabor ausgewertet.

Informationen und Bestellungen: Amt für Umwelt Appenzell Ausserrhoden, René Glogger
Kasernenstrasse 17, 9102 Herisau, Tel. 071 353 65 68, E-Mail rene.glogger@ar.ch

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 08.12.2009 - 13:21:03