Geschichte(n) vom Chlausebickli
Appenzell. Im Museum findet momentan die Ausstellung «Chläusele Chlause Chlausezüüg» statt. Nun gibt es dazu einige Veranstaltungen.
Am vergangenen Dienstag konnte im Museum Appenzell die neue Sonderausstellung «Chläusele Chlause Chlausezüüg – Weihnachtszeit in Innerrhoden» eröffnet werden – ausnahmsweise ohne Vernissage. An deren Stelle folgt bis zum 20. Januar eine ganze Reihe von attraktiven Begleitveranstaltungen mit wichtigen Trägern der vielfältigen Innerrhoder Weihnachtsbräuche.
Den Reigen werden am kommenden Donnerstag, 15. November, 20 Uhr, die drei Konditorenmeister Josef und Reto Laimbacher sowie Willy Fässler von den gleichnamigen Konditoreien-Confiserien in Appenzell eröffnen. Die beiden traditionsreichen Fachgeschäfte stellen seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts eine grosse Vielfalt der unverwechselbaren Chlausebickli her. Die Chlausebickli, die zu einem eigentlichen Innerrhoder Kultgebäck geworden sind, markieren den Beginn der Weihnachtszeit. Ihr Ursprung ist – wie so vieles – nicht rein innerrhodisch. Zu ihrem Werdegang aber gibt es unzählige spannende Appenzeller Geschichten. Ein Teil davon ist Innerrhoder Kunstgeschichte.
Für den Chlausebickli-Abend gilt der Eintritt ins Museum. Da die Ausstellung «Chläusele Chlause Chlausezüüg» sich im Laufe der Vorweihnachtszeit ständig verändern wird – zur Zeit stehen die Chlausebickli und Devisli im Mittelpunkt, ab Dezember werden sie nebst vielem anderem vom Bröötis und Räuchle abgelöst – bietet das Museum Appenzell eine Dauerkarte für die Sonderausstellung an, die auch zum Besuch sämtlicher Begleitveranstaltungen berechtigt.



























