Geringe Hochwassergefahr
Frauenfeld. Die Regenfälle bis Dienstagmorgen führten im Thurgau vereinzelt zu Überflutungen. Die Wasserpegel sollten gegen Abend wieder zurückgehen.
Der Hochwasserdienst des kantonalen Amts für Umwelt ist seit Dienstagvormittag im Polizeikommando an der Arbeit. Laut Marco Baumann, Leiter des Dienstes, ist die Hochwassergefahr derzeit gering. Die Pegelstände der Thurgauer Gewässer seien nicht alarmierend. So führte die Thur um 9 Uhr 200 Kubikmeter in der Sekunde. Ab 460 Kubikmeter wird der Wasserfluss als Hochwasser eingestuft. Um 16 Uhr werde die Spitze der Wasserpegel von voraussichtlich 500 Kubikmeter in der Sekunde erreicht werden. Zudem werde der Regen, der im Alpstein in Form von Schnee fällt und liegen bleibt, in der Nacht aufhören.
In der Nacht auf Dienstag und am Dienstagvormittag gingen bei der Kantonalen Notrufzentrale beim Polizeikommando Thurgau rund 20 Schadenmeldungen ein. Verteilt auf das ganze Kantonsgebiet drang vereinzelt Wasser in Keller. Zahlreiche Dorfbäche liefen über die Ufer. Die Ortsfeuerwehren sind im Einsatz.



























