Gerechte 0-0 Punkteteilung zwischen Tägerwilen und Amriswil
Im 2. Liga Startspiel nach der Winterpause kam es zum Thurgauer Derby. Beim Match des FC Amriswil gegen Tägerwilen gab es wenig Zählbares in den ersten 75 Minuten.
Nach zehn Minuten kam Tägerwilen durch Pelegrini zur ersten Großchance, zu überrascht vom Abpraller von Goalie Belda konnte er den Ball aber nicht im Tor unterbringen. Der anschließende Eckball zeigte die Kopfballstärke von Eisenhut auf, der Ball flog knapp übers Tor. In der Folge erspielte sich Amriswil die größeren Spielanteile. Die größte Chance bot sich dann Eggmann kurz vor der Pause. Sein Schuss verfehlte das Gehäuse knapp, zeigte den Tägerwilern aber auf, welchen Stürmer es in den Amriswiler Reihen zu kontrollieren galt, um ohne Gegentor zu bleiben.
Nach dem Wechsel zeigte sich das gleiche Bild wie in der ersten Halbzeit. Amriswil übte sich im gepflegten Spielaufbau, Tägerwilen versuchte durch direktes Spiel in die Spitzen zum Erfolg zu kommen. Gut zwanzig Minuten vor Schluss war es wiederum Eggmann, welcher für Gefahr sorgte. Sein guter Schuss aus 18 Meter prallte von der Latte ab. Auf der Gegenseite kam Pelegrini aus viel versprechender Position zu einem Kopfball, verfehlte das Ziel jedoch um Haaresbreite.
Aktive Schlussminuten
In den letzten Minuten besannen sich dann beide Teams noch einmal darauf drei Punkte zu holen und verstärkten die Offensivbemühungen. Dies führte dazu, dass Maiorana alleine vor Belda auftauchte, sein Schuss wurde aber glänzend vom Amriswiler Torwart pariert. Löhri hatte dann die Chance per Kopfball den entscheidenden Treffer zu setzen. Der Ball sprang aber von der Latte ab.
Mit der letzten Minute kam der Gast durch Smajovic noch einmal gefährlich in den Abschluss. Der Schuss aus fünf Metern Torentfernung verfing sich aber in der massiv stehenden Tägerwiler Hintermannschaft.
Tabellenleader als Nutznießer
Beide Teams traten nicht überzeugend genug auf, um einen Sieg zu verdienen. Amriswil hatte die besseren Ansätze im Spielaufbau, Tägerwilen zeigte etwas mehr direkten Zug zum gegnerischen Tor. Ein Unentschieden, welches hauptsächlich den Tabellenleader Linth erfreuen wird.



























