
«Gepflegte und lüpfige Appenzellermusik»
Herisau. Die «Alpstää-Nixe» sorgten bei der Mai-Zusammenkunft beim Club60plus für gemütlichen Gesang und Witz.
Gegen 150 Frauen und Männer vom Club 60plus waren begeistert vom Auftritt der „Alpstää-Nixe“ im katholischen Pfarreisaal. Vizepräsident Werner Grüninger konnte 13 Mitgliedern zu einem runden Geburtstag gratulieren, während zwei Mitglieder verstorben sind. Einen besonderen Willkommgruss entbot er René Schoch und Monika Fehr, die die Palliativ-Stiftung in einer kurzen Präsentation vorstellten.
Bodenständige Appenzellermusik
Die drei Frauen musizieren urchig und life gekonnt verschiedene Musiktitel. Alle drei Nixen haben zum Appenzellerland einen engen Bezug und spielen perfekt und gekonnt Akkordeon, Hackbrett und Bassgeige. Der Kapelle „Alpstää-Nixe“ gehören an: Christine Buff, Urnäsch, Bass (Kapellmeisterin); Elisabeth Enderlin, Bühler und Susanna Wettstein, Jakobsbad, Akkordeon. Wie aus der Liste hervorgeht, sind alle Frauen in ihren Appenzeller Werktags- und Sonntagstracht recht vielseitig einsetzbar.
Der Name „Alpstää-Nixe“ steht für gepflegte Appenzellermusik, wobei der Name auf ein Frauen-Trio hinweist und dass es eine echte Appenzeller-Formation ist. Die „Alpstää-Nixe“ haben ihr Augenmerk vor allem auf Appenzeller Liedgut mit Gesang und Witz ausgerichtet. In ihrem reichhaltigen Repertoire ist auch ausländische Musik enthalten. Sie spielen vor allem Volksmusik, denn diese ist überall in der Welt miteinander verbunden. Die Mischung war bunt und abwechslungsreich, besonders die lüpfigen Wälzerli, Schottisch, Polka, Zäuerli etc. und bekannten Melodien waren lieblich anzuhören, teils aus uralter Zeit, teils frisch geschaffen.
Palliativ-Stiftung Herisau
Vorgängig der volkstümlichen Darbietungen der „Alpstää-Nixe“ orientierte in einer kurzen Präsentation René Schoch und Monika Fehr den Sinn und Zweck der Palliativ-Stiftung. Diese Stiftung bezweckt die Finanzierung eines spitalextremen Begleit- und Nachtwachendienst für Schwerkranke und Sterbende; schwerkranken und sterbenden Menschen soll mit diesem Dienst ermöglicht werden, zu Hause begleitet zu werden, wenn sie und die Angehörigen dies wünschen, wobei die Entlastung der Angehörigen und die bestmögliche Betreuung der Patienten im Vordergrund stehen.
Nächste Veranstaltungen
Der Monat Juni ist reichbefrachtet mit Wanderung, Veloplausch, einem Vortrag und dem Halbtagesausflug nach Arenenberg. Die letzte Wanderung am 9. Juni „Kulturspur“ (2. Teil“) führt über Zweibrücken-Goldachtobel-Chastenloch Trogen, Speicher nach Vögelinsegg (Marschdauer ca. 2. Stunden). Bereits eine Woche später, am 16. Juni findet ein gemütlicher Appenzeller-Veloplausch nach Wasserauen statt und am 23. Juni zeigt Josef Keller seinen einzigartigen Film „Wunder der Natur in vier Jahreszeiten“. Abgeschlossen wird das erste Halbjahr mit einem Halbtagesausflug zum Napoleonmuseum Schloss Arenenberg.