Generationentag in Appenzell

Appenzell/AI. Die Junge Wirtschaftskammer Appenzellerland organisierte den 1. Generationentag im Appenzellerland.

Unter dem Motto Jugendliche und Senioren haben sich etwas zu erzählen – Begegnung zwischen zwei Generationen – folgten 20 Personen der Einladung zu einer spannenden Tagung.

Die Jugendlichen sind unsere Zukunft, die Senioren haben den Weg für das heute und jetzt geebnet und beide Generationen können voneinander lernen. Die Junge Wirtschaftskammer als Generation dazwischen, nahm sich der wichtigen Aufgabe an, eine Plattform für einen Austausch zu schaffen.

Tagung im Gymi Appenzell

Ein erster Unterschied zwischen den Senioren und den Jugendlichen brachte das Organisationskomitee bereits zu Beginn zum Schmunzeln. Die ältere Generation war im Allgemeinen überpünktlich und bereits 15 Minuten vor Beginn eingetroffen, die Jugendlichen nahmen es gelassener. Von Beginn weg herrschte eine sehr gute Stimmung unter den Teilnehmenden, man war gespannt auf den Generationentag. „Jetzt werden uns die Jugendlichen aufzählen was wir verpasst und was wir falsch gemacht haben“, meinte ein Herr lachend. Dem war aber nicht so. Während den moderierten Gesprächsrunden wurde über Themen wie Schule, Freizeit, Beruf, Haushalt, Rollen usw. angeregt ausgetauscht. Die ältere Generation erzählte von früher als ob es gestern gewesen wäre. Die Jugendlichen waren aktive Zuhörende und wussten ebenfalls vieles zu berichten. Eine der wichtigsten Erleichterungen im Alltag, so war man sich einig, war die Waschmaschine. Wer mit ihr aufgewachsen ist, kann sich nicht vorstellen wie es ohne war. Dem  ersten Waschgang habe sie wie vor dem Fernseher zugeschaut, meinte eine Teilnehmerin. Auch die Veränderung im Bildungssystem wurde als grossen Fortschritt betrachtet. Die Jugendlichen sind froh, dürfen sie die Schule besuchen und sich selber für eine Ausbildung entscheiden. Und wie sieht die Zukunft aus? Beide Gruppen sind sich einig, dass der Umgang mit den Ressourcen von zentraler Bedeutung wird. Die Zeit verging wie im Fluge und die Gespräche wurden am gemeinsamen Mittagstisch eifrig fortgesetzt.

Tipps für die Zukunft
Die erfahrene ältere Generation war gerne bereit, ein paar Tipps für die Zukunft weiterzugeben. So wurde mehrmals erwähnt, dass ein gutes Umfeld wichtig sei. Dieses müsse das ganze Leben über aufgebaut und gepflegt werden. In der heute schnelllebigen Zeit, ist dies gar nicht immer so einfach.

Nichts falsch gemacht
Die Befürchtung eines Herrn etwas falsch gemacht zu haben, wurde widerlegt. Die Jugendlichen waren dankbar für all das was für sie vorgebannt wurde. Umgekehrt wurden die Jugendlichen gelobt. Anständig, vernünftig seien sie und sie wüssten etwas mit dem Leben anzufangen, haben ein Ziel.
Das Organisationsteam war sehr zufrieden mit dem 1. Generationentag. Ob nun daraus eine jährliche Veranstaltung wird, ist noch offen.

Appenzell Innerrhoden / 20.09.2009 - 17:43:07
Exit mobile version