Gemütlich, urchig, käsig
Stein. Die Appenzeller Schaukäserei baut um. Aus zwei Sälen wird ein Höckli: eine gemütliche, urchige und käsige Gaststube.
Die Appenzeller Schaukäserei will es nochmals wissen und investiert erneut 320 000 Schweizer Franken in die Infrastruktur. Aus zwei Sälen wird einer und was für einer: eine gemütliche und urchige Gaststube, wo sich alles um den Appenzeller Käse dreht. Schlag auf Schlag geht es los. Ab dem 1. Februar verwandeln sich Säntisstube und der blaue Saal zum schmucken Höckli. Die Appenzeller Schaukäserei ist während der ganzen Bauzeit täglich von 8.30 bis 17.30 Uhr geöffnet.
In den achtziger Jahren wurden die beiden Säle Säntisstube und blauer Saal eröffnet. «Die beiden Säle passen seit dem Umbau 2007 einfach nicht mehr ins Konzept der Appenzeller Schaukäserei. In einer gemütlichen Stube schmeckt der Appenzeller Käse gleicht doppelt so lecker», ist sich Daniel Köppel, Geschäftsführer sicher. Deshalb erarbeitete er und sein Geschäftleitungsteam ein neues Konzept für die beiden Räume. «Höckli» soll die Gaststube heissen, die für 100 Personen Platz bietet. Der Name «Höckli» kommt aus dem Appenzeller Dialekt und steht für ein besonders schönes Appenzeller Bauernhaus. Man kann es auch mit höckig im Sinne von gemütlich in Verbindung bringen, denn genauso soll es im Höckli der Appenzeller Schaukäserei zu und her gehen. Viel Holz, typisch appenzellische Details wie Schellen und passende Dekorations-Elemente werden für den Umbau verwendet.
Essen und geniessen
Das Zentrum des Höcklis bildet ein echtes Käsekessi, wo auf offenem Feuer gekäst werden kann. In diesem Kessi können Gruppen ihren eigenen Käse oder eigene Käsehörnli herstellen. Das Speiseangebot zeigt sich appenzellisch: Appenzeller Käseknödel mit Speck, das beliebte Dibidäbi-Fondue und den Schaukäsi-Salat muss man einfach probiert haben. Bereits dieser Auszug lässt das Wasser im Munde zusammenlaufen: Ab April 2009 sind diese Spezialitäten und mehr im Höckli erhältlich.
Veranstaltungen und neue Zielgruppen
Für Veranstaltungen ist man in der Appenzeller Schaukäserei bereit. Eine Bühne bietet platz für Musik und kulturelle Anlässe. Am Samstag, 4. April 2009 hat das Höckli seine Feuerprobe: Denn am Eröffnungsfest zeigt sich, ob es hält was der Name verspricht. Das Programm des Festes findet man ab Ende Februar 2009 auf www.schaukaeserei.ch . Auf jeden Fall kommen Jung und Alt auf ihre Kosten. Das soll auch während des ganzen Jahres so bleiben. Verschiedene Veranstaltungen sind geplant. Beibehalten wird die «Stobete» am 1. Sonntag jedes Monats. Fonduereisen durch die Schweiz und die Racletteabende werden während den Wintermonaten ein fester Bestandteil des Veranstaltungskalender sein. Die neuen Räumlichkeiten lassen sich in kleinere Bereiche unterteilen und sind somit ideal für Geburtstage, Hochzeiten und Geschäftsanlässe.
Finanzierung und Fahrplan
Ab dem 1. Februar 2009 wird abgebrochen, gebaut und umgestaltet. Mit viel Elan entsteht in rund acht Wochen das gemütliche Höckli. Während der ganzen Bauzeit ist die Besuchergalerie, der Käseshop und auch das Restaurant wie gewohnt täglich von 8.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Die Appenzeller Schaukäserei investiert 320 000 Schweizer Franken. Dieses Geld setzt sich aus eigenen erarbeiteten Mitteln zusammen. Geschäftsführer Daniel Köppel erklärt abschliessend: «Diese Investition ist für die Appenzeller Schaukäserei ein wichtiges Fundament. Denn mit den neuen Räumlichkeiten ist es uns möglich neue Zielgruppen anzusprechen und die Schaukäserei auf dem Erfolgskurs zu halten.»



























