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«Gemeinsam für gerechte Löhne»

AR/AI. Die Jungsozialisten in der Schweiz haben die sogenannte «1:12»-Initiative lanciert. Unterschriften gesammelt werden ab dem 10. Oktober auch im Appenzellerland.

Die Juso Appenzellerland nehmen in der folgenden Mitteilung Stellung zu ihrem Anliegen:

«Im September veröffentlichte die Anlagestiftung Ethos ihre Studie «Vergütungen der Führungsinstanzen 2008». Sie zeigt, dass auf Grund der Wirtschaftskrise durchschnittlichen Löhne des Topkaders zwar etwas gesunken sind, die CEO’s der 47 untersuchten Unternehmen verdienen im Schnitt aber immer noch 4 Millionen Schweizer Franken pro Jahr. Das sind immer noch 57 Mal mehr als der Schweizer Medianlohn!

Die Abzocker haben offensichtlich nichts dazu gelernt. Die Juso lancierte daher die 1:12-Initiative. Denn es ist schlicht ungerecht, dass die Manager oben ungehindert abzocken und andere ihre Stelle verlieren. Das Ziel der 1:12-Initiative ist es, dass in Zukunft niemand mehr als 12 Mal weniger verdient als der bestbezahlte Manager im gleichen Unternehmen. Niemand soll in einem Jahr weniger verdienen als der teurste Manager im gleichen Unternehmen in einem Monat. Die Juso möchte damit dem Volk die Chance geben für faire Spielregeln zu sorgen, an die sich auch die Manager zu halten haben.

Am 6. Oktober 2009 ist der offizielle Start der Initiative mit einer grossen Unterschriften-Sammelaktion auf dem Bundesplatz in Bern. Ab Samstag, 10. Oktober wird sich die Juso Appenzellerland an der Sammelaktion beteiligen. Sie ist dann in Heiden anzutreffen. Danach wird sie abwechselnd in Heiden und Herisau Leute für die Initiative begeistern.»

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 06.10.2009 - 08:52:50