Gemeinnützige Genossenschaft gegründet
Teufen. Mit der Gründung der Wohnbaugenossenschaft AWG (Alterswohnungen Gremm) in Teufen als Trägerschaft für das betreute Wohnen ist ein wichtiger Schritt vollzogen worden.
Damit steht der Baueingabe nichts mehr im Weg. Die Realisierung des Projekts erfolgt bis Ende 2010.
Ein halbes Jahr nach der Bekanntgabe des Siegerprojekts für das Betreute Wohnen im Gremm in Teufen wurde die Wohnbaugenossenschaft im Handelsregister eingetragen. Präsident ist der Teufner Unternehmer Hansruedi Hörler.
Durch die gewählte Rechtsform einer gemeinnützigen Genossenschaft profitieren die Mieter von qualitativ hochwertigem und gleichzeitig preiswertem Wohnraum. Wie kürzlich bekannt wurde, unterstützt die Gemeinde Teufen unterstützt das Projekt, indem sie das Land im Baurecht zur Verfügung stellt.
Solide Eigenkapitalbasis
Die Überbauung für das Betreute Wohnen wird westlich des sich im Bau befindlichen neuen Alterszentrums realisiert. Die Anlagekosten betragen rund neun Millionen Franken. Das Eigenkapital setzt sich aus dem Total der zu zeichnenden Anteilscheine, einem bereits zugesprochenen Darlehen aus der Hermine Sturzenegger-Stiftung des Spitex Vereins Teufen sowie privaten Darlehensgebern zusammen. Der Rest wird durch die Raiffeisenbank Appenzell in Teufen finanziert.
Informationen in jede Haushaltung
Kürzlich ist die Zeichnung von Anteilscheinen zu eintausend Franken angelaufen. In jeden Teufner Haushalt wurde eine Infobroschüre versandt. Die Interessenten haben nun die Möglichkeit, Genossenschaftsanteile von eintausend Franken zu zeichnen. Es können selbstverständlich auch mehrere Anteilscheine erworben werden, um – wie es der Präsident sagt – die Sympathie zum Projekt zu bezeugen. Um Genossenschafter zu werden, muss zudem eine einmalige Aufnahmegebühr von fünfhundert Franken entrichtet werden.
Angenehmes Wohnen
Das Projekt umfasst 21 Wohnungen mit 2 1/2 bis 3 1/2 Zimmern. Die Privatsphäre in der eigenen Wohnung wird durch gemeinsame Bereiche ergänzt. Dazu gehören Aufenthaltsräume mit Sitzmöglichkeiten und Teeküche, ein Laubenrundgang um einen zentralen Hof, ein gemeinsamer Garten sowie Atelierräume. Ideal ist die unmittelbare Nähe des Alterszentrums. Dienstleistungen vom Alterszentrum oder der Spitex können kurzfristig, vorübergehend oder über eine längere Zeit in Anspruch genommen werden.
Grosses Interesse
Das Interesse an den Mietwohnungen ist sehr gross. Bis jetzt haben sich bereits mehr Personen gemeldet als Wohnungen zur Verfügung stehen. Trotzdem gibt Hansruedi Hörler Entwarnung für jene Leute, die ebenfalls eine Wohnung mieten möchten. Grund: Es gibt Interessenten, die nicht gleich nach Fertigstellung des Baus einziehen wollen. Sie zeigen sich solidarisch mit der Genossenschaftsidee. Sie möchten am Geschehen teilhaben und Genossenschafter werden.
Der Vorstand der Wohnbaugenossenschaft AWG setzt sich wie folgt zusammen:
Hansruedi Hörler, Präsident, Teufen; Margrit Studer, Vizepräsidentin, Teufen, Peter Toggweiler, Gais; Iwan Metzger, Teufen, und Roman Hörler, Teufen



























