Gemeinderätin Nora Olibet tritt zurück
Trogen/AR. Die Präsidentin der Schulkommission, Nora Olibet, tritt auf Ende Mai 2010 von ihrem Amt zurück.
Nora Olibet präsidiert die Schulkommission seit 2005 und hat sich in dieser Zeit mit viel Fachwissen und Herzblut für die Schulkinder und Lehrpersonen eingesetzt und damit zu einem gut funktionierenden, zukunftsorientierten Schulbetrieb beigetragen. Nora Olibet möchte sich nun von der anspruchsvollen Aufgabe entlasten und sich anderen persönlichen Interessen widmen. Neben ihrer Funktion als Schulkommissionspräsidentin hat sich Nora Olibet in der Gemeindebehörde stets auch für die anderen Ressorts interessiert und sich engagiert. Der Gemeinderat dankt Nora Olibet bereits jetzt für die stets kollegiale Zusammenarbeit.
Gemäss geltender Gemeindeordnung wird das Präsidium der Schulkommission vom Volk gewählt. Damit verbunden ist die Mitgliedschaft im Gemeinderat. Die Ersatzwahl findet am 11. April 2010 statt.
Urs Rüegg als Mitarbeiter gewählt
Nach der unbenützt verstrichenen Referendumsfrist hat der Gemeinderat Urs Rüegg, Trogen, als Mitarbeiter der Bereiche Wasser und Abwasser mit einem Pensum von 80 % gewählt.
Bereits seit 1. Mai 2007 arbeitete Urs Rüegg in dieser Funktion, allerdings mit einem Pensum von 50 % und auf zwei Jahre befristet. Ziel dieser Befristung war, die Notwendigkeit und das Ausmass der Stellenerweiterung zu ermitteln. Aufgrund dieser Aufschriebe hat der Gemeinderat vor den Sommerferien einer Stellenerweiterung von 80 % zugestimmt. Gegen diesen Beschluss hat niemand das Referendum ergriffen. Ab 1. Oktober 2009 arbeitet Urs Rüegg in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis und mit einem Pensum von 80 % für die Bereiche Wasser und Abwasser.
Nachtragskredite für Schulhaus und Kindergarten
Für den Einbau einer Verbindungstüre im Schulhaus Nideren und den Ersatz von Spielgeräten beim Kindergarten Seeblick hat der Gemeinderat 14’000 Franken bewilligt.
Der Wanddurchbruch mit dem Einbau einer Verbindungstür zwischen dem neuen Vorbereitungsraum der Lehrpersonen und dem Material- und Kopierraum kostet 2’600 Franken. Sollte der Vorbereitungsraum später wieder als Schulzimmer gebraucht werden, liesse sich diese bauliche Massnahme jederzeit wieder rückgängig machen.
Es war bereits bekannt, dass die Doppelschaukel beim Kindergarten Seeblick ersetzt werden muss (auch andere Geräte und Anlagenteile). Ursprünglich war vorgesehen, dafür 2010 einen entsprechenden Budgetposten vorzusehen.
Im Zusammenhang mit der Verlegung der Fernwärmeleitungen musste die Doppelschaukel vorübergehend abgebaut werden. Beim Wiedereinbau ist ein Pfosten gebrochen. Ein rascher Ersatz drängt sich auf.
Für 12’500 Franken werden ein sogenannter „Nesthocker „ und eine Einfachschaukel angeschafft. Gleichzeitig wird der Spielplatz bezüglich Sicherheitsvorschriften an die bfu-Vorgaben angepasst.
Gutachten für das Seeblickwäldchen
Anwohner des Parkes beim „Seeblick“ haben die Gemeinde um Rückschnitt oder Entfernung von Bäumen im Seeblickwäldchen ersucht. Vor einer solchen Massnahme will der Gemeinderat von einem Landschaftsarchitekten ein „Baumgutachten“ erstellen lassen.
Der obere Teil des Wäldchens ist nicht unter Schutz gestellt. Weil der Baumbestand im Seeblickpark jedoch unabhängig davon eine Einheit bildet, kommt einem allfälligen teilweisen Rückschnitt des jetzigen Baumbestandes eine besondere Bedeutung zu. Das Büro P. Rutishauser, St. Gallen, erstellt deshalb im Auftrag des Gemeinderates ein „Baumgutachten“, in dem einerseits die Anliegen der Anwohner und andererseits die mittel- und längerfristige Entwicklung des Baumgürtels beurteilt werden soll. Gestützt auf dieses Gutachten wird dann entschieden, wo und in welchem Umfang Bäume zurückgeschnitten oder entfernt resp. ersetzt werden. Dabei wird auch die Denkmalpflege einbezogen.