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Gemeinderat heisst «Zubringer Appenzellerland» gut

Waldstatt. Der Gemeinderat nimmt unter anderem Stellung zur Umfahrung Herisau, welche neu unter dem Oberbegriff «Zubringer Appenzellerland» läuft.

In Anbetracht der projektierten Überbauung «Leuewies» machte sich der Gemeinderat über mögliche Varianten für den zukünftigen Standort der Gemeindeverwaltung Gedanken. Im Zusammenhang mit der Ortsplanungsrevision hat die Arbeitsgemeinschaft Bruno Bottlang, Raumplaner, St. Gallen und Eva Keller, Architektin, Herisau eine Vision «Zentrum Waldstatt» präsentiert, die bei allen Behördenmitgliedern und auch bei weiten Teilen der Bevölkerung auf Begeisterung gestossen ist. Der Gemeinderat hat beschlossen, im Sinne einer weitsichtigen Planung erste Abklärungen für die spätere Realisierung eines neuen Zentrums Waldstatt in Angriff zu nehmen.

Bauabrechnung und Kündigung der 6-Zimmer-Wohnung im Werkhof
Der Gemeinderat genehmigt die Schlussabrechnung für die Sanierung des Entsorgungsplatzes und des Werkhofs mit Gesamtkosten von 499 036.25 Franken, was einer Kostenüberschreitung von 34’006.25 Franken gegenüber dem Baukredit aus dem Jahre 2006 bedeutet.

Zugleich nimmt er Kenntnis von der Kündigung der Wohnung per 28. Februar 2009. Somit ist die 6-Zimmer-Wohnung ab 1. März 2009 neu zu vermieten.

Zubringer Appenzellerland
Im Rahmen der weiteren Planungsschritte für die Umfahrung Herisau, welche neu unter dem Oberbegriff «Zubringer Appenzellerland» läuft, war der Gemeinderat aufgefordert seine Stellungnahmen zum Projekt abzugeben. Diese wurde durch die seinerzeitige Arbeitsgruppe, welche schon vor Jahren für die konzeptionelle Einbindung unserer Gemeinde in das Projekt Verkehrsraum Herisau eingesetzt wurde, ausgearbeitet. Der Gemeinderat anerkennt die Wichtigkeit dieses Strassenprojekts für die Gemeinde Herisau, vor Allem für die Anwohnenden im Raume Alpsteinstrasse. In Anbetracht dieser Sachlage kann der Gemeinderat das vorliegende Projekt gutheissen.

Er gibt jedoch zu bedenken, dass mit der Lösung des Verkehrsraums Herisau das Problem nicht verlagert werden darf. Dies bedeutet auch, dass der Gemeinderat vom Kanton erwartet, dass insbesondere die Auswirkungen auf die Gemeinde Waldstatt beim Bau und dem grossen Verkehrsaufkommen für die Ortsdurchfahrt gebührend berücksichtigt werden. Dies bedeutet, dass der Abtransport des Tunnelaushubs mit möglichst kurzen Transportwegen gelöst wird und parallel dazu auch die Lösung des Bahnübergangs bei der Mooshalde in Angriff genommen wird. Im Weiteren soll auch eine mögliche Integration im Bereich der Abwasserreinigung, bei einer zukünftigen, regionalen Zusammenarbeit, planerisch geklärt werden.

Staatsstrasse Waldstatt-Schönengrund
Der Kanton beabsichtigt die Belagsanierung der Staatstrasse Richtung Schönengrund von der Hirschenkreuzung bis zur Verkehrsberuhigungsinsel Scheibenböhl. Der Gemeinderat hat das Tiefbauamt gebeten die Ausführung so zu realisieren, dass bei einer möglichen Realisierung der Vision «Zentrum Waldstatt» keine baulichen und gestalterischen Hindernisse für Wünsche der Gemeinde entstehen.

Nachtragskredite in der Schule für Gesundheit und Musikschule
Für die Bekämpfung einer «Lausplage im Sommer 2008» hat der Gemeinderat einem Nachtragskredit von 2’000 Franken für das Konto Gesundheit zugestimmt. Einen Nachtragskredit von 15’500 Franken musste der Gemeinderat für das Konto Musikschule Herisau sprechen. Dies weil rund 33 Prozent mehr Waldstätter Lernende von der Musikschule Gebrauch machten und in Folge von gestiegenen Gemeindebeiträgen, sowie für Nachzahlungen aus dem Vorjahr.

Quartierplan Gschwend genehmigt
Nachdem alle eingereichten Einsprachen dank den getroffenen, einvernehmlichen Lösungen zwischen den Einsprechenden und der Bauherrschaft zurückgezogen wurden, hat der Gemeinderat den entsprechenden Quartierplan Gschwend mit Sonderbauvorschriften genehmigt. Kurz vor den Weihnachtstagen erfolgte nun die Visierung des Bauprojekts der Blumer Techno Fenster AG.

Sicherheit im Dorf
Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 11. November 2008 eine Task Force eingesetzt und den Auftrag gegeben, sofort aktiv zu werden für die Wiederherstellung der Sicherheit rund um den Bahnhof und im Dorf. Dieser Task Force gehören Gemeindepräsident Hans-Peter Ramsauer, Gemeinde-Vizepräsidentin Margrith Birrer-Haas und Schulpräsidentin Monika Bodenmann-Odermatt an. Die Task Force hat bei ihrem Auftrag eng mit den Appenzeller Bahnen und der Kantonspolizei zusammengearbeitet. Nun konnte der Gemeinderat im Dezember das folgende Massnahmenpaket genehmigen:
a) Kontakte mit Eltern von beteiligten Jugendlichen
b) Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden
c) Strassenbeleuchtung im ganzen Dorf wird verlängert bis 1.30 Uhr
d) Verbesserung der Beleuchtung im Bahnhofareal
e) Korrektur der Bepflanzung im Bahnhofareal (bessere Einsicht)
f) Die Appenzeller Bahnen führen eine Zugbegleitung in Abend- bzw. Nachtzügen durch private Sicherheitsfirma ein
g) Polizei-Präsenz am Bahnhof Waldstatt wird verstärkt
h) Arbeitsgruppe, bestehend aus ausländischen und schweizerischen Mitgliedern erarbeitet Konzept «Prävention»

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 04.01.2009 - 14:34:00