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Gemeinderat gibt Druck nach

Speicher. In einer speziellen Sitzung hat der Gemeinderat auf das Abstimmungsresultat zum Budget 2007 reagiert - so soll das Budget fürs Standortmarketing massiv gekürzt werden.

Am 26. November 2006 nahmen die Einwohner von Speicher das vom Gemeinderat ausgearbeitete Budget für das Jahr 2007 mit einer Mehrheit von nur 10 Stimmen äusserst knapp an – 814 Ja standen 804 Nein-Stimmen gegenüber.

Ein grosser Streitpunkt des angenommenen Budget war die Einführung eines Standortmanagement für Speicher. Dafür budgetierte die Gemeinde mit jährliche Kosten von 79’000 Franken. Diese Kosten setzen sich zusammen aus 44’000 Franken für die Begleitung durch Fachpersonen für professionelle Kommunikations- und Medienarbeit, sowie aus 35’000 Franken für die Entschädigung des Gemeindepräsidenten für die Übernahme dieser neuen Aufgabe.

Gründe für Ablehnung finden
Der Gemeinderat hat verlauten lassen, dass er die grosse Anzahl Nein-Stimmen sehr ernst nimmt. Deshalb hielt er am 4. Januar 2007 eine ausserordentliche Gemeinderatssitzung ab.

Als erster Schritt hält der Gemeinderat eine Aufgabe für die noch zu bildende Standortmanagementkommission fest: Sie soll die Gründe für die Ablehnung bei den Einwohnern von Speicher und Speicherschwendi eingehend abzuklären. Diese Analyse ist mit Unterstützung einer externen Fachstelle durchzuführen. Die Resultate sind möglichst umfassend bei der Erarbeitung für die Einführung des Standortmanagements zu berücksichtigen.

Reduzierung des Budgets für das Standortmanagement
Während der Phase der Auswertung der Ablehnungsgründe und bis zur Fertigstellung des detailierten Konzeptes für die Einführung des Standortmanagements wird nur die Hälfte der ursprünglich im Budget 2007 für diese Aufgaben vorgesehenen finanziellen Mittel verwendet. Der Gemeinderat erwartet im Frühjahr 2007 den Antrag der Standortmanagementkommission für das Feinkonzept.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 12.01.2007 - 15:48:00