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Gemeinderat: bisher nur eine Kandidatur

Wald/AR. An einer Öffentlichen Versammlung hat sich mit Sevarina Lanter nur eine konkrete Kandidatur für den Gemeinderat ergeben. Das Suchen nach weiteren Kandidatinnen und Kandidaten geht somit weiter.

Erfreulicherweise hat sich Bruno Mathis nachträglich noch bereit erklärt, sich wieder zur Verfügung zu stellen, da die Gesetzgebung einen Rücktritt vor Ablauf der ersten Amtszeit nicht vorsehe. Der Gemeinderat hat den Rücktritt aber akzeptiert und die drei Sitze stehen nun zur Wahl. Bruno Mathis muss also wieder gewählt werden.

Positive Jahresrechnung

Von den Anwesenden wurden die Informationen zur sehr positiven Jahresrechnung 2008 interessiert aufgenommen. Mit weiteren ausserordentlichen Abschreibungen und einem entsprechenden Schuldenabbau sind wir gut gerüstet für schwierigere Zeiten.

Die detaillierte Information wird dann an der Öffentlichen Versammlung vom 2. April stattfinden, nachdem die GPK ihren Bericht verfasst und der Gemeinderat seinen definitiven Entscheid gefällt hat.

Aufnahme von Asylanten

Eine längere Diskussion ergab sich zum Thema der Aufnahme von Asylanten. Die Zahlen beim Bund sind in letzter Zeit massiv angestiegen. Der Bund weist die Asylanten quotenmässig den einzelnen Kantonen zu. Da die Kapazitäten unseres Kantons nicht mehr ausreichen, werden Möglichkeiten in den Gemeinden gesucht. Wald hat sich in den vergangen Jahren immer als offen erwiesen und muss daher nicht unmittelbar mit Zuweisungen rechnen.

Der Gemeinderat wünscht keine grössere Gruppe, würde aber dann Hand bieten, wenn sich eine Lösung in einem passenden Objekt anbieten würde.

Keine aktive Wachstumsstrategie
Im Rahmen des Regierungsprogramms AR wurde bei Bauen und Wohnen durch ein Planungsbüro auch für Wald ein Gemeinde-Profil erstellt. In einer Erhebung dazu wurde der Gemeinderat beispielsweise auch gefragt, welche Bevölkerungsentwicklung aktiv angestrebt werde. Der Gemeinderat verfolgt keine aktive Wachstumsstrategie. Er sucht stets nach einem guten Gleichgewicht zwischen Bevölkerungszahl und Grösse des Infrastrukturangebots.

Es soll denen, die in Wald leben gut gehen. Zu den wichtigen Faktoren gehören auch gesunde Gemeindefinanzen. Da sehr viele Wäldlerinnen und Wäldler in eigenem Wohnraum leben, muss die Strategie langfristig ausgerichtet werden. Die Entwicklung des Steuerfusses in Richtung des kantonalen Mittels ist für den Gemeinderat ein konkretes Ziel.

Zustand der Spar-Liegenschaft problematisch
Bei diesen Planungsüberlegungen rechnet man beispielsweise mit einer Einkaufsmöglichkeit auf 2000 Einwohner. Wir alle können aber bewusst dazu beitragen, dass unser Laden auch in unserem kleinen Dorf eine Zukunft haben kann.

Der Zustand der Spar-Liegenschaft ist problematisch und führt auch in der Öffentlichkeit und dem Gemeinderat immer wieder zu Diskussionen. Verschiedene Massnahmen wie Fenster, Eingang, Vordach etc. wurden auch schon ausgeführt. Im Budget 2009 hat der Gemeinderat einen Betrag von 10 000 Franken eingesetzt, um eine Studie machen zu lassen. Ziel dabei ist, für das Budget 2010 einen konkreten Vorschlag unterbreiten zu können.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 05.03.2009 - 08:28:06