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Gemeinden: Zweckverband vorgeschlagen

Arbon. Um die Grundlagen für den Betrieb regionaler Sportstätten im Oberthurgau zu erarbeiten, hat der Vorstand der Regionalplanungsgruppe Oberthurgau eine Arbeitsgruppe eingesetzt.

Vorgeschlagen wird ein Gemeindezweckverband. Mit diesem wird ein Gefäss für regionale Sportstätten im Oberthurgau geschaffen. Bei Bedarf können später noch weitere regionale Gemeindeaufgaben in diesen Verantwortungsbereich übertragen werden, wie beispielsweise ein regionales Hallenschwimmbad. Vorerst soll eine Grundlage für das EZO erarbeitet werden.

Das geplante Konzept sieht vor, dass sich jede Gemeinde an jeder Anlage einzeln beteiligen kann. Eine Gemeinde kann somit beim EZO dabei sein, nicht aber beim Hallenbad und umgekehrt. Innerhalb des Zweckverbandes wird für jede Sportanlage eine separate Betriebskommission eingesetzt, welche nachher die operative Verantwortung erhält. Die Gemeinden wurden vorinformiert und im Herbst wird ihnen das Projekt näher vorgestellt, um anschliessend eine Vernehmlassung durchzuführen.

Mit der Gründung eines regionalen Gemeindezweckverbandes wird die Grundlage für die Finanzierung von regionalen Sportstätten im Oberthurgau gelegt. Das EZO wurde auf private Initiative erstellt und nun für die ersten sechs Jahre auch durch die privaten Betreiber finanziert. Sportstätten stehen in öffentlichem Interesse und sind neben den betriebswirtschaftlichen Erträgen auch durch öffentliche Mittel zu tragen. Das EZO kann vom Gemeindezweckverband für 5 Millionen Franken bei Erstellungskosten von 10 Millionen Franken übernommen werden.

Die Übernahme der Eissportanlage Oberthurgau EZO in Romanshorn durch den neu zu gründenden Gemeindezweckverband ist auf 1. Mai 2010 geplant. Mit dieser Zeit-spanne ist sichergestellt, dass sich alle Gemeinden in den notwendigen Gremien mit der Beteiligung an dem zu gründenden Gemeindezweckverband auseinandersetzen und ohne Zeitdruck entscheiden können. In den Gemeinden wird gestützt auf das Gemeindegesetz eine Volksabstimmung oder ein Entscheid der Gemeindeversammlung erforderlich sein. Welche Gemeinden schlussendlich definitiv mitmachen, will die Arbeitsgruppe im kommenden Frühling klären. Sie hofft auf eine breite Trägerschaft, weil ein regionales Werk wie das EZO nur bei breiter Solidarität in der Region überhaupt getragen werden kann.

ThurgauThurgau / 18.09.2008 - 09:43:00