Gemeindemitteilungen Trogen
Trogen/Speicher/AR. Die Gemeinde Trogen teilen einen neuen Altersheimvertrag zwischen Trogen und Speicher und die Anpassung der Taxordnung für das Alterheim Boden mit. Urs Ruckstuhl übernimmt von Claudia Nagel das Amt des Materialwartes der Feuerwehr. Jährlicher Betriebsbeitrag von 1'800 Franken an den Verein «Museum für Lebensgeschichten».
Neuer Altersheimvertrag zwischen Trogen und Speicher
2006 stellten die Gemeinden Trogen und Speicher ihre Altersheime Boden und Schönenbühl unter eine gemeinsame Leitung und regelten die Einzelheiten in einem Zusammenarbeitsvertrag. Nach der Schliessung des Altersheims Schönenbühl musste dieser Vertrag den jetzigen Verhältnissen angepasst werden.
Im neuen Vertrag bekräftigen die beiden Gemeinden ihren Willen, die Zusammenarbeit beim Altersheim Boden, Trogen, fortzuführen. Ziel der gemeinsamen Bestrebungen ist, betagten Personen, insbesondere von Trogen und Speicher, eine angenehme Wohnatmosphäre mit mittlerem Wohnkomfort zu einem angemessenen Preis zu bieten. Mit einer optimalen Auslastung des Altersheimes sowie einem effizienten Einsatz der Mitarbeitenden ist eine möglichst ausgeglichene Betriebsrechnung anzustreben. Das Altersleitbild Speicher – Trogen vom März 2008 bildet dazu die Grundlage. Allfällige Überschüsse oder Defizite werden in der Betriebsrechnung hälftig geteilt. Für grössere Investitionen zur Verbesserung und Optimierung des Angebotes wird aufgrund detaillierter Kostenvoranschläge jeweils ein separater Kostenteiler vereinbart. Der Vertrag kann auf drei Jahre gekündigt werden.
Anpassung der Taxordnung für das Altersheim Boden
Trogen/Speicher Ab 1. Januar 2010 bezahlen die Bewohnerinnen und Bewohner, die nicht aus Speicher oder Trogen kommen, im Altersheim Boden auf dem Pensionspreis einen Zuschlag.
Die aktuell gültige Taxordnung wurde von den Gemeinderäten Trogen und Speicher mit Wirkung ab 1. Januar 2009 in Kraft gesetzt. Die präzisierten Regelungen und vergleichsweise günstigen Preise haben sich inzwischen bewährt.
Im Rahmen der Diskussion zur Festlegung der Budgetziele 2010 musste die Betriebskommission allerdings erkennen, dass die Vorgaben zur Erzielung einer möglichst ausgeglichenen Rechnung nicht nur durch Optimierungen auf der Ausgabenseite erreicht werden können, sondern auch weitere Massnahmen zur Erhöhung der Einnahmen zu prüfen sind.
In Anlehnung an Regelungen bei anderen Heimen schlug deshalb die Betriebskommission vor, eine Neuregelung bei der Taxation von nicht ortsansässigen Bewohnerinnen und Bewohnern (d.h. Personen, die nicht in Trogen oder Speicher wohnhaft sind) vor. Die Betriebskommission ging von der Überlegung aus, dass sich die nicht ortsansässigen Bewohnerinnen und Bewohner stärker an einem allfälligen Betriebsdefizit des Altersheimes beteiligen sollten. Die Gemeinderäte Trogen und Speicher haben dieser neuen Taxordnung zugestimmt.
Urs Ruckstuhl neuer Fourier der Feuerwehr Trogen
Als Nachfolger von Claudia Nagel übernimmt Urs Ruckstuhl, bisher bereits Materialwart der Feuerwehr, ab Januar 2010 zusätzlich die Funktion des Fouriers.
Leider ist es nicht gelungen, nach der Rücktrittserklärung von Claudia Nagel aus den Angehörigen der Feuerwehr einen neuen Fourier zu rekrutieren. Die Fachgruppe Feuer- und Schadenwehr hat deshalb dem Gemeinderat beantragt, Urs Ruckstuhl, bei der Gemeinde als Schulbuschauffeur und Mitarbeiter der Werkgruppe angestellt, diese Funktion zu übertragen. Urs Ruckstuhl wird damit ab 01.01.2010 die Aufgaben als Materialwart und Fourier in Personalunion übernehmen. Einen Teil der Pflichten wird er während der Arbeitszeit erfüllen können, weil in anderen Bereichen Aufgaben wegfallen. Die entsprechenden Lohnkosten werden der Feuerwehrrechnung belastet.
Betriebsbeitrag an das Museum für Lebensgeschichten
Ab 2010 wird dem Verein «Museum für Lebensgeschichten», im Hof Speicher, ein jährlicher Betriebsbeitrag von Fr. 1’800.– gewährt. Der Beitrag ist auf vier Jahre befristet.
Das Museum für Lebensgeschichten wurde im Jahr 2006 gegründet. Seither bezahlte die Gemeinde Trogen einen aufgerundeten Gönner- und Jahresbeitrag von Fr. 200.–. Der Verein wird in absehbarer Zeit nicht mehr in der Lage sein, die jährlichen Betriebskosten selber decken zu können. Der Verein beschäftigt sich deshalb mit der künftigen Strategie und Finanzierung des Museums und hat in diesem Zusammenhang den Gemeinden Speicher und Trogen ein Unterstützungsgesuch gestellt.
Auch wenn beide Gemeinden Unterstützungsbeiträge leisten, sind die finanziellen Probleme des Vereins nicht gelöst. Das Überdenken der Museumsstrategie ist deshalb dringend nötig. Der Gemeinderat hat aus diesem Grund die Gewährung des Beitrages an diese Bedingung geknüpft und den Jahresbeitrag entsprechend befristet erteilt.



























