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Gemeinde kauft Werkhof

Walzenhausen. Seit Jahren sucht die Gemeinde nach einer neuen räumlichen Lösung für das Gemeindebauamt, das heute seine Fahrzeuge und Materialien auf verschiedene Standorte verteilen muss.

Die Schaffung eines Werkhofes ist seit einigen Jahren auch im Investitionsplan der Gemeinde enthalten. Nun hat sich eine ideale Lösung für die Werkhoffrage ergeben.

Die bisherige Liegenschaft Wespe im Almendsberg liegt in der Gewerbezone und wird im Rahmen einer Zonenplanänderung teilweise in eine Wohn- und Gewerbezone umgezont. Auf dieser ist eine Ueberbauung mit Einfamilienhäusern geplant. Die verbleibende Gewerbezone mit dem bestehenden Werkhofgebäude soll ebenfalls verkauft werden.

Der Gemeinderat ist mit dem Eigentümer, Josef Wespe, Costa Rica, einig geworden, die Liegenschaft Nr. 135, Almendsberg, bestehend aus
Werkhofgebäude Vers. Nr. 1128, (269 m²)
Trafostation Vers. Nr. 1135, (13 m²)
Gartenanlage (2’007 m²), Weg (248 m²), Wiese, Weide (171 m²), übrige befestigte Fläche (1’011 m²), Gesamtfläche: 3’719 m2
zum Preis von 595’000 Franken zu erwerben.

Nach Art. 34 Abs. 3 lit. c der Gemeindeordnung untersteht der Erwerb von Grundstücken, die öffentlichen Zwecken dienen, mit einem Preis zwischen Fr. 500’000 bis Fr. 1’000’000 dem fakultativen Referendum. Wenn mindestens 30 Stimmberechtigte dies innert 30 Tagen nach der amtlichen Bekanntmachung schriftlich verlangen, muss über den Kauf eine Abstimmung durchgeführt werden. Die Frist beginnt am 18. September 2008 zu laufen.

Die Kosten für die Ausstattung und bauliche Aenderungen am Werkhof werden in das Investitionsbudget 2009 aufgenommen. Während im Investitionsplan für den Werkhof mit 2 Millionen Franken gerechnet wurde, dürften die Gesamtkosten bei der jetzigen Lösung (Kauf, Aenderungen und Ausstattung) bei rund der Hälfte liegen.


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Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 15.09.2008 - 13:24:00