
Gelungener Auftakt der Schreiner Meisterschaft
Luzio Egli aus dem Thurgau hat sich beim ersten Ausscheidungs- wettkampf der Schreiner- Nationalmeisterschaften in Poolposition für die Berufs-Weltmeisterschaften in Calgary 2009 gesetzt.
Wunderschönes Herbstwetter, hervorragend eingerichtete Arbeitsplätze; der Auftakt der Schreiner-Meisterschaft 2008/09 beim Innenausstatter und Küchenbauer Elibag AG erfolgte unter besten Bedingungen.
Kämpfen für Calgary
Beobachtet von zahlreichen Besuchern trafen die neun besten Schweizer Jungschreiner in Elgg zum ersten Mal aufeinander. Sie hatten sich zuvor in den schweizweit durchgeführten Sektions- und danach in den regionalen Meisterschaften als die besten Jungschreiner der Schweiz durchgesetzt.
Dem ersten Ausscheidungswettkampf in Elgg folgen noch drei weitere Ausscheidungen in Martigny, Wyssachen und Teufen. Den Höhepunkt bildet die abschliessende dreitägige Schweizermeisterschaft in Lugano. An allen Wettkämpfen werden Rankingpunkte gesammelt. Die beiden Sieger aus allen Wettkämpfen werden die Schweiz in den Kategorien Möbel- und Massivschreiner an den Berufsweltmeisterschaften 2009 in Calgary vertreten.
Anspruchsvolle Aufgaben
Was ein Laie als einfachen Rahmen mit Verbindungen interpretieren könnte, war eine komplexe Aufgabe, beinhaltete der aus mehreren Teilen bestehende Rahmen doch einen komplexen Mittelteil mit drei Sprossen und Doppelzapfenverbindungen. Eine Arbeit, die wohl manchen gestanden Berufsmann ins Schwitzen gebracht hätte. Nicht aber die jungen Schreiner: «Es war erstaunlich, wie ruhig sie die Aufgabe angingen», sagte Urs Schenk, VSSM Aargau, der die jungen Schreiner, und natürlich ganz besonders beiden Kandidaten aus dem Aargau, durch sein Dabeisein motivierend unterstützte.
Das Endziel heisst für alle: World Skills 2009 in Calgary. Der Weg dahin ist noch weit. Aber Luzio Egli, der Sieger aus Elgg, findet es bereits jetzt toll, dass er überhaupt in der Nationalmannschaft ist. Martin Maurer, Rang 2, ist überzeugt, dass er dabei sehr viel lernt und Ruedi Breitenmoser, Rang 3, reizt der Nervenkitzel: «Das kann man sonst nicht erleben.» Über eines waren sich alle neun Mitglieder der Schreiner-Nationalmannschaft einig: «Wir erleben zwar eine strenge Zeit mit hohen Anforderungen. Aber das Miteinander im Team ist einfach super.»