Geldstrafe und Busse für Handballer
Kriens/LU. Beim NLA-Handballspiel zwischen dem HC Kriens und dem RTV Basel (März 2008) wurde ein Spieler der Heimmannschaft von einem Basler Gegner verletzt.
Der Vorfall ereignete sich beim NLA-Handballspiel zwischen dem HC Kriens und dem RTV Basel vom 28. März 2008 in Kriens. Gegen Ende der Partie kam es zwischen zwei Spielern der beiden Mannschaften zu Auseinandersetzungen, wobei ein Spieler des HC Kriens erheblich verletzt wurde. Das Amtsstatthalteramt Luzern hat umfangreiche Einvernahmen durchgeführt, Filmaufnahmen vom Handballspiel analysiert und entsprechende Szenen näher untersucht. Die Analysen zeigten, dass der Spieler des RTV Basel einen Gegenspieler mit dem Fuss getreten und später mit der Faust geschlagen hat. Dabei hat das Opfer eine Gehirnerschütterung und mehrere Gesichtsknochenbrüche erlitten.
Der jetzt 33-jährige Franzose und Spieler des RTV Basel (welcher zwischenzeitlich nicht mehr für den RTV Basel spielt) wurde wegen einfacher Körperverletzung und Tätlichkeit mit einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 170 Franken (bedingt) und mit 500 Franken Busse bestraft. Das Urteil ist rechtskräftig.
Der Verurteilte stellte auch Anzeige gegen den heute 40-jährigen Spieler des HC Kriens. Dieser habe ihm während des Spiels mehrmals Fusstritte zwischen die Beine verpasst. Diesen Vorwurf konnte die Strafuntersuchung nicht erhärten. Das Strafverfahren gegen den Schweizer wurde daher eingestellt. Weil im Verfahren zwischenstaatliche Rechtshilfe beansprucht wurde, hat sich die Untersuchungsdauer verlängert.



























