«Gefragt ist Steuerkompetenz»
Leserbrief. Ein Leser von appenzell24.ch spricht sich für die Wahl von Roger Krapf ins Verwaltungsgericht Ausserrhoden aus.
Für die meisten von uns ist schon das Ausfüllen der Steuererklärung eine knifflige Angelegenheit. Gar nicht daran zu denken, wenn wir auf wirklich komplexe Steuerfragen Antworten geben müssen. Genau vor dieser Herausforderung steht aber das Verwaltungsgericht sehr häufig. Das Verwaltungsgericht ist unter anderem auch Beschwerdeinstanz in Steuersachen und muss als solche oft auch komplizierte Steuerfälle beurteilen. Viele Beispiele dazu finden sich etwa im Unternehmenssteuerbereich. Für solche Fälle ist es von zentraler Bedeutung, nicht nur fähige Juristinnen und Juristen im Gericht zu wissen, sondern auch ausgewiesene Spezialisten, die jeden Bereich des komplexen Gebäudes «Steuerrecht» kennen. Umso mehr, weil es ein ganz spezielles Rechtsgebiet ist, in welchem sich längst nicht alle Juristen (auch wenn sie das Anwaltspatent besitzen) wirklich auskennen.
Im Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen ist diese Steuerkompetenz seit Jahren ausgeprägt vorhanden. Erwähnt seien der amtierende Präsident und sein Vorgänger, die Professoren Ulrich Cavelti und Francis Cagianut.
Ich bin froh, dass sich mit Roger Krapf ein ausgewiesener und anerkannter Kenner dieser Materie als Verwaltungsrichter an der Ersatzwahl vom 24. Februar zur Verfügung stellt. Benno Grossmann



























