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Für Zingg und Frischknecht

Heiden. Die Lesegesellschaft Bissau (lgb) schlägt ihren Präsidenten Max Frischknecht für eine weitere Amtszeit im Kantonsrat und Ernst Zingg als neuntes Mitglied des Obergerichts vor.

An der Versammlung vom Mittwoch, 11. April, der Lesegesellschaft Bissau (lgb), Heiden, im Restaurant Hirschen in Heiden fassten die anwesenden Mitglieder die Parolen zu den Abstimmungsvorlagen vom 22. April.

Zingg und Frischknecht werden unterstützt
Bei der Wahl des neunten Mitglieds des Obergerichts wurde, wie im ersten Wahlgang, einstimmig an der Kandidatur von Ernst Zingg festgehalten.

Bei den Gesamterneuerungswahlen in der Gemeinde Heiden war bei den Kantonsratswahlen klar, dass man die Liste der CVP Heiden / LGB Bissau einlegen wird. Einerseits will man den lgb-Präsidenten Max Frischknecht für eine weitere Amtszeit portieren und anderseits Persönlichkeiten vorschlagen, die in der Vergangenheit gezeigt haben, dass sie sich kompetent, sachlich und überzeugend für die politischen Anliegen einsetzen.

Gemeinderat: Für SVP und FDP
Auch bei den Gemeinderatswahlen will man Flagge zeigen und bewährte Kandidaten unterstützen. Deshalb wurde ohne Gegenstimme beschlossen, dass der Wahlvorschlag der SVP + FDP Heiden als Stimmzettel verwendet werden soll. Die Wahl von Norbert Näf als Gemeindepräsident war unbestritten und erfolgte einstimmig.

Bei der Geschäftprüfungskommission vermochte diskussionslos der Wahlvorschlag der SP Vorderland zu überzeugen, ebenso wie Albert Graf als Präsident dieser Kommission. Die Wahl von Alexander Zigerlig als Vermittler erfolgte mit grosser Mehrheit.

Viel Diskussion um Reorganisation von Gemeinderat
Das Projekt Reorganisation Gemeinderat und Verwaltung sorgte für einige Diskussionen. Insbesondere die jährlich anfallenden Kosten von 100’000 Franken in der Verwaltung gaben zu reden. Schlussendlich wurde jedoch einstimmig beschlossen, den drei vorgelegten Anträgen Gemeindeordnung, Ausgabenbeschluss und Entschädigungsreglement zuzustimmen, um der neuen politischen Struktur in der Gemeinde Rechnung zu tragen und dem Projekt trotz aller Ungewissheiten eine Chance zu geben.

Unterstützung für Kirchplatzgestaltung
Auch die Umgestaltung des Kirchplatzes wurde eingehend diskutiert. Man war sich einig, dass die bestehende Situation seit Jahren nicht zu befriedigen vermag. Jedoch können die vorgelegten Lösungsvorschläge vom Stimmbürger als Laien nur bedingt beurteilt werden. Praktisch einstimmig wurde denn auch die Vergabe eines Studienauftrags zur Gestaltung des Kirchplatzes unterstützt. Es wurde auch betont, dass in den Gesamtkosten von rund 200’000 Franken bereits die Kosten von 42’000 Franken für die Weiterbearbeitung bis zum Bauprojekt enthalten sind.

«Chäslädeli»: Gemeinde soll es kaufen
Abschliessend wurde noch Stellung zum Projekt «Chäslädeli» genommen. Man war sich einig, dass die Gemeinde die Liegenschaft kaufen soll. Die zukünftige Nutzung muss jedoch überdenkt und sorgfältig geplant werden. Insbesondere müssen Synergien (beispielsweise Übernahme der bestehenden Dienstleistungsstruktur) mit dem Quisisana genutzt werden. Auch wenn dies einen Abbruch der Liegenschaft und einen Neubau bedingen sollte.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 13.04.2007 - 09:16:00