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Für 2009 keine bedeutenden Lohnerhöhungen

Wegen der hohen Inflationsraten steigen die Löhne 2009 nur bescheiden.

In einigen Ländern wird der Lohnanstieg sogar tiefer ausfallen als im laufenden Jahr. Zu diesem Schluss kommt eine breit abgestützte Studie des Personalbüros Hewitt associates.

«Vergleicht man die Lohnerhöhungen mit der gegenwärtigen Inflationsrate werden diese grösstenteils aufgehoben», erklärt Vito Pugliese, Lohnexperte des Personalbüros. Für die Schweiz erwartet er einen durchschnittlichen Lohnanstieg von 3% im nächsten Jahr (im Gegensatz zu 2.9% für 2008).

Im Vergleich zum laufenden Jahr können 2009 die türkischen Arbeitnehmer mit dem grössten Lohnzuwachs rechnen (9.6% und somit 0.6% mehr als 2008). Anders in Spanien, wo der Lohnanstieg von 2008 zu 2009 an Elan verliert (4.5% bzw. 4.2%). Schweden entspricht mit 3.5% dem internationalen Durchschnitt.

Im Einzelnen werden für Deutschland 3.9%, für die Niederlande 4.1%, für Grossbritannien, Italien und Österreich 4.2%, für Belgien 4.4%, für Griechenland 5.6% und für Tschechien 6.1% Lohnzuwachs prognostiziert.

«Auch wenn die Betriebe ihr Branding auf dem Lohnmark noch intensivieren müssen, hat sich die Entwicklung der Löhne in den letzten Jahren stabilisiert. Der Lohn bleibt ein wichtiges, jedoch nicht das einzige Kriterium für die Attraktivität eines Arbeitgebers», meint Vito Pugliese abschliessend.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 31.08.2008 - 14:04:00