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Fünf Sexualdelikte 2007

AI. Die Kriminalstatistik 2007 der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden verzeichnet 13 Prozent weniger kriminalpolizeiliche Tatbestände als im Vorjahr.

Das vergangene Jahr kann aber trotz tieferer Zahlen als sehr arbeitsintensiv bezeichnet werden. Dies vor allem aufgrund der Entführung und Ermordung von Ylenia Lenhard.

Am 31. Juli 2007 wurde beim Hallenbad Appenzell die 5-jährige Ylenia Lenhard entführt. Sie wurde am gleichen Tag durch einen 66-jährigen Auslandschweizer ermordet. Ylenia konnte erst 46 Tage später (15. September) in einem Waldstück bei Oberbüren SG aufgefunden werden.

Bei den Tätlichkeiten und Körperverletzungen kam es in 24 Fällen zur Anzeige (Vorjahr 26). In 23 weiteren Fällen kam es zu Drohungen und Nötigungen (Vorjahr 25). In sieben Fällen kam es zu Häuslicher Gewalt.

Es wurden fünf Sexualdelikte (Vorjahr zwölf) bearbeitet.

Die zur Anzeige gebrachten Diebstähle betrugen deren 96 (Vorjahr 115).

Bei den Einbruchdiebstählen sank die Anzahl deutlich auf deren 14 (Vorjahr 21). Deren acht Einbrüche konnten geklärt werden.

Zur Anzeige gelangten 95 Sachbeschädigungen (Vorjahr 74).

Bei den Betrugsdelikten wurden deren drei Fälle (Vorjahr fünf) bearbeitet.

20 Personen (Vorjahr 55) wurden wegen Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Anzeige gebracht.

Die Anzahl der zu bearbeitenden Brandfälle betrug deren sechs (Vorjahr acht).

Ein starker Rückgang ist bei den polizeilichen Festnahmen zu verzeichnen. Im vergangenen Jahr betraf dies im Kanton deren 34 Personen (Vorjahr 73).

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 29.02.2008 - 10:34:00