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Führung durch die Starck-Ausstellung

Appenzell. Das Museum bietet zur Sonderausstellung von Starck extra eine Führung mit einem Experten an.

Das Museum Appenzell zeigt zurzeit in seiner Sonderausstellung «Der Appenzeller Maler Conrad Starck (1769-1817)» eine hochkarätige Sammlung von bemalten Appenzeller Möbeln und Tafelbildern aus dem ersten Viertel des 19. Jahrhunderts.

Im Vorfeld der Ausstellung konnte der Historiker Achilles Weishaupt in einer aufwändigen detektivischen Archivarbeit endlich die Person von Conrad Starck identifizieren. Dieser lebte und wirkte in Gonten und ist im Alter von erst 48 Jahren im Hungerjahr 1817 verstorben. Die Ergebnisse von Weishaupts Recherchen sind im Katalogheft, das zur Ausstellung erschienen ist, nachzulesen.

Mit seinem Schaffen wandte sich Starck der Darstellung des bäuerlichen Lebens zu und schuf damit die Grundlage für die Darstellungen von Alpfahrten und Bauernhäusern, die seine Nachfolger zum aufblühenden Brauch ausgestalteten. Als Referenzobjekte sind auch einige Werke zu sehen, die bisher Starck zugeschrieben wurden, nach den neuesten Erkenntnissen aber von einem anderen herausragenden Maler geschaffen worden sind, dessen Namen wir leider nicht kennen.

Am kommenden Donnerstag, 6. September, 19.30 Uhr, führen der Starck-Experte Rudolf Hanhart, ehemaliger Konservator des Kunstmuseums St.Gallen, und Roland Inauen durch die Ausstellung.

Es gilt der Eintritt ins Museum.


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– Führung durch die Starck-Ausstellung, 9.8.2007

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 03.09.2007 - 10:32:00