Frontalkollision im Eggfluh-Tunnel zwischen zwei Personenwagen fordert ein Todesopfer und fünf Verletzte
Nenzlingen/BL. Eine heftige Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen im Eggfluh-Tunnel der Kantonalen Autostrasse H18 (Gemeindegebiet Nenzlingen BL) am Montag Mittag, 12. Dezember 2011, gegen 12.15 Uhr, forderte ein Todesopfer und fünf verletzte Personen. Der Tunnel blieb während mehreren Stunden komplett gesperrt.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft und der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft fuhr ein älterer Mann aus Richtung Zwingen BL im nicht richtungsgetrennten Eggfluh-Tunnel in Fahrtrichtung Aesch BL. Aus bislang unbekannten Gründen kam es dann zur folgenschweren Frontalkollision mit einem in Richtung Zwingen fahrenden Personenwagen. Bei der Kollision wurde der ältere Mann im Fahrzeug eingeklemmt. Er erlitt schwere Verletzungen, welchen er noch auf der Unfallstelle erlag.
Vier weitere Unfallbeteiligte, welche sich im anderen an der Frontalkollision beteiligten Personenwagen und einem dahinter folgenden Auto befanden, sowie ein Polizist der Polizei Basel-Landschaft, der Soforthilfe leistete, mussten ins Spital eingeliefert werden. Diese fünf verletzten Personen erlitten gemäss den letzten Informationen keine schwerwiegenden Verletzungen. Mehrere von ihnen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht. Weitere Abklärungen sind im Gang.
Durch die Kollision entstand vorübergehend ein Brand. Beherzte Verkehrsteilnehmer, welche sich im Eggfluh-Tunnel befanden, löschten den Brand mit Feuerlöschern. Trotzdem kam es zu einer teilweise massiven Rauchentwicklung, was die Rettungs- und Bergungsarbeiten zusätzlich erschwerte.
Für die Dauer der aufwändigen Bergungs-, Rettungs- und Aufräumarbeiten musste der Eggfluh-Tunnel für mehrere Stunden gesperrt werden; der Verkehr musste lokal umgeleitet werden, die Behinderungen hielten sich im Rahmen. An beiden involvierten Personenwagen entstand Totalschaden. Die am Tunnel entstandenen Schäden stehen noch nicht im Detail fest, sind aber gemäss ersten Einschätzungen eher marginal.
Vor Ort im Einsatz standen die Stützpunkt-Feuerwehr Reinach, die Verbund-Stützpunktfeuerwehr Laufen, die Berufsfeuerwehr Basel, die Sanitäten Käch und Paramedic, die Schweizerische Rettungsflugwacht (Rega), das Feuerwehr-Inspektorat Basel-Landschaft, die Polizei Basel-Landschaft, die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft sowie das Institut für Rechtsmedizin.
Zwecks Klärung des genauen Unfallhergangs und der Ursache hat die Polizei Basel-Landschaft in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft eine entsprechende Untersuchung eingeleitet.



























