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Fritsche: Scheitert der Kampf?

TV-Moderator Marco Fritsche sollte am 31. Mai zu einem Show-Boxkampf in den Ring steigen. Das könnte nun an Versicherungsproblemen scheitern.

Es soll der Kampf des Jahres werden: Das Appenzeller TV-Aushängeschild Marco Fritsche boxt gegen den Bündner Rapper Gimma in der St.Galler Sporthalle Kreuzbleiche. Der Promi-Fight ist eine der Attraktionen im Rahmen der «Fight Night», die ansonsten den «echten» Kämpfern gewidmet ist.

Doch nun die schlechte Botschaft: Der Fight kommt möglicherweise aufgrund von Versicherungsproblemen nicht zustande. Denn Tele Ostschweiz, wo Fritsche unter anderem regelmässig den «Talk» sowie eine eigene Sendung bestreitet, befürchtet, dass der Appenzeller nach der Boxnacht an Attraktivität einbüsst. «Kameratauglich wird Marco nach einem Boxkampf wohl für mehrere Wochen nicht mehr sein», erklärt TVO-Chefredaktor Claudio Agustoni auf Anfrage. «Das ist für uns ein schwerwiegender Ausfall.»

Beabsichtigt war deshalb, Marco Fritsche gegen «Veieli» auf den Augen, gerissene Augenbrauen und andere sichtbare Blessuren oberhalb der Kragenhöhe zu versichern. Laut Agustoni waren die Offerten der Versicherer aber «weitab von jeder realistischen Summe.» Mehrere Anbieter hätten es sogar rundweg abgeschlagen, den eher zierlich gebauten Fernsehmann gegen Box-Verletzungen zu versichern.

Marco Fritsche, der in den letzten Wochen durch ein knallhartes Aufbautraining gegangen ist, zeigte sich in einer ersten Reaktion enttäuscht von den Schwierigkeiten, ist aber überzeugt, dass er in den Ring steigen wird. «Gute Schminke schafft vieles», erklärte er mit einem Augenzwinkern. Zudem werde er Gimma gar nicht erst in die Nähe seiner empfindlichen Bereiche lassen. Vorerst gebe es keinen Grund, an seiner Teilnahme zu zweifeln. Sollten Folgekosten entstehen, die nicht von der Versicherung gedeckt sind, die Begradigung einer gebrochenen Nase beispielsweise, «dann greife ich eben zum Sparstrumpf», so Fritsche.


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Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 01.04.2008 - 10:40:00