Friedensweg am Ostermontag im Appenzeller Vorderland
Heiden/AR. Im Henry-Dunant-Gedenkjahr 2010 führt die diesjährige Wanderung am Ostermontag, 5. April nach Heiden, wo der Gründer des Internationalen Roten Kreuzes vor 100 Jahren im Bezirkskrankenhaus gestorben ist.
Der Friedensweg knüpft an die Tradition der Ostermärsche an. Letztes Jahr im Rheintal nahmen 350 Leute teil. Diesmal führt er zu Stätten im Appenzeller Vorderland, wo bekannte Persönlichkeiten sich gegen Krieg und für Menschen auf der Flucht eingesetzt haben: Flüchtlingspfarrer Paul Vogt, Generalkonsul Carl Lutz, Armeniervater Jakob Künzler, Flüchtlingsmutter Gertrud Kurz. Die zweieinhalbstündige Wanderung beginnt um 9:45 Uhr bei der Kirche in Walzenhausen, führt über den «Sonneblick» und über Wiesen- und Waldwege nach Wolfhalden, wo eine Gedenktafel für Dunant-Mitarbeiterin Catharina Sturzenegger eingeweiht wird. In Heiden gibt es ein Essen aus der Küche des Durchgangsheims Wienacht, Begegnungen mit Asylsuchenden und einen Bericht aus Jemen von Martin Amacher, Delegierter des Internationalen Roten Kreuzes. Zum Abschluss um 16:30 Uhr beleuchtet Yvonne Steiner, Autorin, beim Dunant-Denkmal die Friedensvisionen des ersten Friedensnobelpreisträgers. Veranstalter sind Amnesty International, Forum sosos, Forum für Friedenserziehung und Schweizerischer Friedensrat. Nähere Informationen: www.sosos.org, info@sosos.org und Tel. 071 790 03 71



























