«freelance» – Ein Novum
AR. Mit «freelance» ist der Vereinigung der kantonalen Beauftragten für Gesundheitsförderung ein Novum gelungen.
Erstmalig wird ein Präventionsprojekt entwickelt und in den nächsten Jahren umgesetzt.
Mit dabei sind die Kantone Appenzell Ausserrhoden, Graubünden, Schaffhausen, St.Gallen, und Thurgau sowie das Fürstentum Liechtenstein.
Der Ausserrhoder Regierungsrat Matthias Weishaupt und die St.Galler Regierungsrätin Heidi Hanselmann freuen sich, mit dem Präventionsprogramm «freelance» ein neues Angebot für die Schulen einsetzen zu können, das gemeinsam mit anderen Ostschweizer Kantonen sowie dem Fürstentum Liechtenstein erarbeitet wurde.
Das Suchtpräventionsprogramm mit den Schwerpunktthemen Tabak, Alkohol und Cannabis wird auf das Schuljahr 2008/2009 hin lanciert. Die Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit in den Oberstufenschulen der beteiligten Kantone sowie dem Fürstentum Liechtenstein den regionalen Fachstellen. Die Lehrpersonen und ihre Schulklassen wurden in den letzten Tagen eingeladen, sich auf www.be-freelance.net anzumelden.
Minimaler Aufwand – bestmöglicher Effekt Bei der Ausarbeitung des Programms wurde darauf geachtet, dass die Lehrpersonen, welche mit «freelance» arbeiten, mit minimalem Aufwand einen bestmöglichen Präventionseffekt erzielen können. Sie erhalten flexibel einsetzbare «Präventionshäppchen» und Unterrichtseinheiten zu den Themen Gesundheitsförderung und Prävention.
Das Unterrichtsmaterial basiert auf den neuesten Erkenntnissen, Zahlen und Fakten über das Risiko und Konsumverhalten von Jugendlichen. Mit der «freelance-Präventionsbox» und der «freelance-Website» werden Instrumente bereitgestellt, welche flexibel auf die Zeit und Themenbedürfnisse der Lehrperson abgestimmt werden kann.
So ist es möglich, dass ein «Zehnminuten-Präventionshäppchen» in den Unterricht eingebaut werden kann, es werden aber auch ganze Lektionen zur Verfügung gestellt.
«freelance» besteht aus drei Teilen
«In der «freelance-Präventionsbox» stellen wir den Lehrpersonen kurze Übungseinheiten von fünf bis zehn Minuten zu den Themen Tabak, Alkohol und Cannabis zur Verfügung», erklärt Damian Caluori, Leiter der Beratungsstelle für Suchtfragen Appenzell Ausserrhoden.
Die Themen Tabak, Alkohol und Cannabis könnten so auf attraktive Art und Weise in den Unterricht integriert werden. Mit Bewegungselementen, Quiz- und Dialogformen könne die «freelance-Präventionsbox» ohne Vorbereitungsaufwand im Unterricht eingesetzt werden.
«Auf der «freelance»-Website werden gut dokumentierte und aufbereitete Unterrichtsmaterialien für den fachbezogenen und fächerübergreifenden Unterricht angeboten», beschreibt Stefan Christen, Leiter Zepra St.Gallen einen der Zusatznutzen. Diese Einheiten könnten beispielsweise in Projektwochen eingesetzt werden.
Wettbewerb
«freelance» wird von einem Wettbewerb begleitet, bei dem Schülerinnen und Schüler Ideen entwickeln und in einen Plakatentwurf umsetzen können. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt und erfahrungsgemäss werden die Schülerinnen und Schüler mit grosser Begeisterung an ihren Plakaten arbeiten.
Die bestplatzierten Teams können ihre Ideen mit Fachleuten gestalterisch und technisch professionalisieren. Die Siegerplakate werden ab 2009 in einer ostschweizerischen Plakatkampagne der Öffentlichkeit vorgestellt.
Nachhaltige Wirkung
Die beiden Verantwortlichen für «freelance» in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und St.Gallen, Damian Caluori und Stefan Christen, sind von der nachhaltigen Wirkung des neuen Programms überzeugt: Mit «freelance» werden die Zusammenhänge zwischen Sucht und Werbung im Schulunterricht thematisiert und mit der Teilnahme am Plakatwettbewerb aktiv bearbeitet. Es ist vorgesehen, «freelance» in einem Zweijahresrhythmus mit zusätzlichen Themenpaketen zu ergänzen.»
Weitere Informationen unter www.be-freelance.net



























