Frauenfeld vor den Stadtbränden

Frauenfeld. Unter dem Titel «Bilder einer verlorenen Stadt» findet am kommenden Donnerstag, 27. November, im Historischen Museum ein weiteres «Museumshäppchen» statt.

Dabei stellt die ehemalige Konservatorin Margrit Früh historische Ansichten von Frauenfeld vor den beiden Stadtbränden näher vor. Treffpunkt für Interessierte ist um 12.30 Uhr im Schloss Frauenfeld. Der Eintritt ist frei.

Zweimal, nämlich 1771 und 1788, brannte die Stadt Frauenfeld. Beim ersten Brand, ausgelöst durch das verbotene Aufbewahren heisser Kohle auf dem Dachboden der Bäckerei Adam Müller, versank die ganze obere Hälfte der Stadt östlich der Kirchgasse in Schutt und Asche. Beim zweiten Brandausbruch 1788 in der Nähe des Untertors wurden 34 Häuser zerstört – fast alle jene, die der erste Brand verschont hatte. Was ist heute also noch aus der Zeit vor den Stadtbränden erhalten? Diesen Fragen geht Margrit Früh in ihren Betrachtungen nach.

Die «Museumshäppchen» sind kurze, geistreiche und spannende Führungen und Betrachtungen zu ausgesuchten kulturhistorischen Themen, die jeweils einmal monatlich zwischen 12.30 und 13.00 Uhr im Schloss Frauenfeld stattfinden. Die Veranstaltungen sind gedacht für Leute, die über Mittag nicht nach Hause gehen und erholsame Momente suchen. Sie finden in der Regel am letzten Donnerstag im Monat statt und können ohne Voranmeldung und gratis besucht werden.


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Thurgau / 20.11.2008 - 11:34:00
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