Frau (50) verstarb bei Bergunfall
Äscher. Eine Berggängerin wurde von einer herabstürzenden Schneemasse erfasst und 100 Meter in die Tiefe gerissen.
Am Freitagabend, 2. Mai, nach 22 Uhr begab sich eine aus zehn Personen bestehende Gruppe Berggänger auf den Rückweg vom Berggasthaus Äscher (Ebenalp – Wildkirchli) in Richtung Lehmen (AI). Auf dem schmalen talwärts führenden Wanderweg zwischen Äscher und der Alp Bommen wurde eine dieser Personen von einer von oben herabstürzenden Schneemasse erfasst und im steil abfallenden Gelände zirka 100 Meter in die Tiefe gerissen. Trotz Reanimation vor Ort, verstarb die schwer verletzte Berggängerin noch auf der Unfallstelle. Bei der Verstorbenen handelt sich um eine 50-jährige Frau aus dem Kanton St. Gallen.
Unklar war anfänglich, wie viele Personen von den Schneemassen erfasst und allenfalls gar verschüttet wurden. Zur Rettung und Bergung wurden umgehend durch zwei REGA-Helikopter medizinisches Personal, Mitglieder der SAC-Rettungskolonne sowie Lawinenhunde zur Unfallstelle geflogen. Es stellte sich heraus, dass keine weiteren Personen erfasst wurden. Die unverletzten Berggänger wurden durch die Rettungskräfte betreut und sicher zu Tal gebracht.
Die Ermittlungen bei der Unfallstelle ergaben, dass die mehreren Tonnen Schnee wetterbedingt zu Tal stürzten. Der besagte Wanderweg wurde dabei einer Länge von zirka 25 Metern verschüttet.



























