Flüssigbeton trat aus – Arbeiter verletzt
St.Gallen/SG. Donnerstag, 7. April 2016. Am Donnerstagmorgen ereignete sich in St.Gallen ein Arbeitsunfall, wobei zwei Personen verletzt wurden. Arbeiter wollten einen Zulaufkanal der Kanalisation verschliessen. Dabei trat Flüssigbeton aus.. Dieser gelangte auch in die Sitter. Es bestand keine Gefährdung für Tiere oder die Umwelt.
Am Donnerstag waren Arbeiter kurz vor 8.30 Uhr an der Sömmerliwaldstrasse mit Kanalisationsarbeiten beschäftigt. Sie waren dabei, in einer Tiefe von 32 Metern einen Zulaufkanal zur Kanalisation zu verschliessen.
Nachdem dieser letzte Woche mit einer Verschalung versehen wurde, sollte er diese Woche zubetoniert werden. Dazu wurde der Flüssigbeton von der Strasse aus in den Kanal gefüllt. Zwei Arbeiter überwachten diese Arbeit in der Tiefe.
Aus noch unklaren Gründen löste sich die Verschalung im Kanal, wodurch der Beton herausfloss. Dabei wurde ein Arbeiter vom Beton überspült. Der zweite Mann konnte durch einen Schacht zur Strasse aufsteigen. Dabei verletzte er sich leicht am Fuss.
Zusammen mit einem weiteren Kollegen stieg er wieder in die Tiefe um den verletzten Kollegen zu bergen. Dieser war jederzeit ansprechbar. Jedoch musste er mit unbestimmten, mittelschweren Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Der Flüssigbeton floss anschliessend durch den Kanal in die Sitter. Dabei wurde das Gewässer verschmutzt, wodurch sich die Sitter auf einer Länge von ca. 500 Metern verfärbte.
Messungen zeigten eine erhöhte PH-Belastung an. Die Werte waren jedoch nicht so hoch, dass sie eine Gefährdung für Tiere oder die Umwelt darstellten.
Wie es genau zum Unfall kommen konnte, wird nun untersucht.



























