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Flugpassagier schmuggelt 2.2 kg Kaviar

Zürich-Flughafen/ZH. Im Gepäck eines 34-jährigen russischen Flugpassagiers entdeckten Grenzwächter 2.2 kg schwarzen Beluga Kaviar im Wert von rund 9000 Franken. Für die Einfuhr wäre eine Bewilligung des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET) nötig gewesen. Der Kaviar wurde durch den Zoll sichergestellt.

Am Samstag, 23.10.2010, um 09:45 Uhr, kontrollierten Schweizer Grenzwächter bei der Einreise einen russischen Staatsangehörigen. Dieser hatte den grünen Durchgang (nichts anzumelden) benutzt. Bei der Zollkontrolle stellten die Grenzwächter fest, dass der Mann die Anmeldung für 2.2 kg schwarzen Beluga Kaviar im Wert von rund 9000 Franken unterlassen hatte.

Für die Einfuhr wäre eine Bewilligung des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET) und eine sogenannte CITES Bescheinigung nötig gewesen. Der Zoll stellte den Kaviar sicher und eröffnete gegen den Mann ein Strafverfahren. Dieser musste ausserdem eine Hinterlage von 5000 Franken leisten.

Einfuhrbestimmungen und Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen (CITES)

Der Beluga Störs gilt als die häufigste Fischart aus der Familie der Störe. Durch Überfischung und den Verlust geeigneter Laichgründe ist er heute vom Aussterben bedroht und unterliegt deshalb dem Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen (CITES). Weitere Informationen dazu: www.cites.ch.

Ausnahme im Reiseverkehr

Für Kaviar besteht im Reiseverkehr eine Freigrenze von 125 Gramm pro Person und Tag. Dies allerdings nur, wenn der Kaviar für den privaten Gebrauch eingeführt wird.

ZürichZürich / 03.11.2010 - 15:47:17