Fischerhäuser stehen zur Besichtigung offen
Romanshorn/TG. Die stark gefährdeten, historisch wertvollen Fischerhäuser sollen restauriert und einer neuen Nutzung zugeführt werden.
Das hat sich die Denkmal Stiftung Thurgau zum Ziel gesetzt. Am Samstag, 16. Mai 2009, lädt sie zusammen mit dem Amt für Denkmalpflege Interessierte ein, die beiden Häuser in unrestauriertem Zustand kennenzulernen.
Seit vier Jahren ist die Denkmal Stiftung Thurgau aktiv. Ihr Hauptzweck ist der Erhalt und die Pflege historischer Bauten im Thurgau. Dazu kann die Stiftung gefährdete historische Bauten von besonderer Bedeutung übernehmen, restaurieren und einer denkmalgerechten Nutzung zuführen.
Ihr erstes Projekt sind die beiden letzten erhaltenen Fischerhäuser in Romanshorn, die sie im Januar 2009 erworben hat. Die ins Jahr 1671 datierten Häuser sollen mit einem finanziellen Aufwand von rund einer
Million Franken so restauriert werden, dass sie zu Ferienzwecken bewohnbar werden. Die Stiftung «Ferien im Baudenkmal» des Schweizer Heimatschutzes hat zugesichert, den Betrieb der Fischerhäuser nach der
Restaurierung zu übernehmen. Die Lage der Häuser in See- und Bahnhofnähe bietet für die neue Nutzung eine ausgezeichnete Voraussetzung.
An die Gesamtkosten für den Erwerb und die Restaurierung liegen bereits Beitragszusicherungen von Bund, Kanton und Gemeinde vor. Mit einer Sammelaktion sollen die noch fehlenden Mittel beschafft werden.
Am Samstag, 16. Mai 2009, stehen die Fischerhäuser an der Rislenstrasse in Romanshorn von 14 bis 17 Uhr zur freien Besichtigung offen: Eine einzigartige Gelegenheit, einen Eindruck von den historischen Häuser im unrestaurierten Zustand zu erhalten.



























