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Feuerschau Mittelland

Trogen. Eventuell führt die Gemeinde Trogen ab 1. Juli 2008 für die Mittelländer Gemeinden die Regionale Feuerschau Mittelland.

Spätestens per 1. Januar 2009 sind die Gemeinden verpflichtet, gemäss der Feuerschutzgesetzgebung die Feuerschau zu professionalisieren. Weil dafür ein minimaler Beschäftigungsgrad von 30 Prozent verlangt ist, schliessen sich die Gemeinden zu regionalen Organisationen zusammen. Die Assekuranz AR geht davon aus, dass für die fünf Mittelländer Gemeinden eine 50 Prozent-Stelle notwendig ist.

Durch die Auflösung der Zusammenarbeit im Bauressort mit Rehetobel hat Trogen die personelle Möglichkeit, mit dem bisherigen Bausekretär die regionale Feuerschau Appenzeller Mittelland zu übernehmen. Deshalb hat der Gemeinderat Trogen seinen Nachbargemeinden ein entsprechendes Angebot unterbreitet. Nach den erfolgreich verlaufenen Vorgesprächen liegt nun ein entsprechender Vertrag mit Kostenteiler vor. Der Feuerschauer wird zu 50 Prozent in Trogen angestellt sein. Seine Lohnanteile werden nach Einwohnerzahl an die Vertragsgemeinden weiterverrechnet.

Sofern alle Gemeinden dem definitiven Vertrag zustimmen, muss in der Gemeinde Trogen aufgrund der geltenden Gemeindeordnung das fakultative Referendumsverfahren für die 50 Prozent-Stelle durchgeführt werden. Da wie erwähnt die Lohnanteile an die Vertragsgemeinden weiterverrechnet werden, ist die Stellenaufstockung neben dem eigenen Anteil von Trogen kostenneutral.

Bauressort: Übergangsregelung mit Rehetobel
Die Gemeinden Trogen und Rehetobel haben bereits früher bekannt gegeben, dass die Vereinbarung zur gemeinsame personelle Führung der Bauressorts per 31. Dezember 2007 aufgelöst wird. Die Auflösung ist notwendig geworden, weil Rehetobel eine Stellenaufstockung vorgenommen hat und einen vollamtlichen Mitarbeiter für beide Bereiche des Bauressorts gewählt hat.

Die Gemeinden haben nun im Zusammenhang mit der Einarbeitung dieses Mitarbeiters vereinbart, dass der bisherige Bausekretär noch bis Ende März 2008 gegen Verrechnung weiterhin zu 50 Prozent für Rehetobel tätig sein wird. Diese Lösung ist möglich geworden, weil der als Feuerschauer vorgesehene Bausekretär bis zum Start der regionalen Feuerschau im Juli 2008 noch Arbeitszeit in Rehetobel zur Verfügung stellen kann.

Personelle Änderungen bei den Sozialen Diensten
Anne Eugster hat ihre 30 Prozent-Stelle als Sozialberaterin auf den 31. Dezember 2007 gekündigt. Corinne Künzler, Sekretärin der Vormundschafts- und Sozialhilfekommission übernimmt das Pensum von Anne Eugster. Als Folge davon wird der Zusammenarbeitsvertrag mit Rehetobel im Bereich der Sozialen Dienste gekündigt.

Anne Eugster ist seit 1993 als Sozialberaterin bei der Gemeinde Trogen tätig und führt seit der Auflösung der Sozialberatung Appenzeller Mittelland im Jahre 2002 verschiedene Amtsvormundschaften im Auftragsverhältnis. Anne Eugster wurde kürzlich als Teilzeitmitarbeiterin der Sozialen Dienste Speicher gewählt. Weil ihr das gesamte Pensum so zu gross geworden wäre, hat Anne Eugster die 30 Prozent-Stelle als Sozialberaterin gekündigt, wird aber weiterhin im Auftragsverhältnis die Amtsvormundschaften betreuen.

Corinne Künzler ist seit Oktober 2006 Sekretärin der Vormundschafts- und Sozialhilfekommission mit einem Pensum von 60 Prozent. Weitere 30 Prozent arbeitete sie bisher aufgrund eines Zusammenarbeitsvertrages mit Rehetobel in der Nachbargemeinde. Der Gemeinderat hat nun Corinne Künzler als Nachfolgerin von Anne Eugster im Bereich Sozialberatung gewählt und gleichzeitig den Zusammenarbeitsvertrag mit Rehetobel auf 31.12.2007 gekündigt.

Aufgrund neuer Verhältnisse in den beiden Gemeinden ist es damit leider innert einem Jahr zur Auflösung von zwei Zusammenarbeitsverträgen gekommen. Diese Situation zeigt auf, dass trotz dem gegenseitigen Willen, über die Gemeindegrenzen hinaus zu kooperieren und damit auch Synergien zu nutzen, solche Zusammenarbeitsformen im konkreten Fall wieder neu überdacht werden müssen. Der Gemeinderat Trogen ist nach wie vor von gemeindeübergreifenden Lösungen überzeugt und wird die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden auch künftig stets prüfen.

Rücktritt von Albert Mohn aus zwei Kommissionen
Aus persönlichen Gründen hat Albert Mohn seinen sofortigen Rücktritt aus der Baubewilligungs- und Planungskommission sowie aus der Einbürgerungskommission eingereicht. Die beiden vakanten Sitze sollen sobald als möglich wieder besetzt werden. Wer sich für die Mitarbeit in einer dieser Kommissionen interessiert, meldet sich bitte bis 10. November 2007 bei der Gemeindekanzlei.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 10.10.2007 - 15:55:00