Festnahmen wegen Verdachts des Menschenhandels
Basel/BS. Dienstag, 2. Februar 2016. Aufgrund verschiedener Hinweise wegen Verdachts des Menschenhandels setzte die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft vor einiger Zeit eine Sonderkommission ein. Nach umfangreichen Ermittlungen wurde in den letzten Tagen durch die Kriminalpolizei und die Kantonspolizei eine Liegenschaft in der Ochsengasse durchsucht, in welcher sich verschiedene Salons befinden. Dabei wurden zwei Frauen verschiedene Unterlagen beschlagnahmt.
Die Abklärungen ergaben, dass die beiden in Basel wohnhaften mutmasslichen Täterinnen in Thailand Frauen angeworben hatten, damit diese in der Schweiz als Prostituierte arbeiten können. Die Frauen bezahlten für Vermittlung, Reise und Unterkunft mehrere tausend Franken. Diese Auslagen mussten sie wieder zurückerstatten, d.h. die Prostituierten lieferten in der Folge einen Teil ihrer Einkünfte an die beiden Tatverdächtigen ab.
Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei Schweizerinnen mit Migrationshintergrund im Alter von 60 und 62 Jahren. Das Zwangsmassnahmengericht verfügte zwischenzeitlich Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen erfolgten in Kooperation mit verschiedenen anderen Kantonen.



























