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«Ferienzeit – Einbruchszeit»

Basel. Am kommenden Samstag, 27.6.2009 ist «Bündelitag» und somit Beginn der Basler Sommerferien.

Traditionsgemäss möchten Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft auch in diesem Jahr ein paar «goldene Regeln» in Erinnerung rufen, welche hoffentlich dazu beitragen, nicht Opfer einer Straftat zu werden.

1. Wenn Sie verreisen, so sollten Sie Nachbarn, Freunde oder Bekannte bitten, auf Ihre Wohnung oder Ihr Haus aufzupassen. Diese Vertrauensperson sollte gelegentlich die Rollläden hochziehen und runterlassen sowie am Abend ab und zu das Licht ein- und ausschalten (eine kostengünstige Zeitschaltuhr leistet hier optimale Dienste). Auf diese einfache Art und Weise kommen Einbrecher weniger auf den Gedanken, dass niemand zu Hause ist.

2. Hinterlassen Sie auf dem Telefonbeantworter keinen Ansagetext, welcher einem Einbrecher Hinweise gibt, dass Sie abwesend sind.

3. Überfüllte Briefkästen und vor der Türe aufgestapelte Zeitungen sind für einen Einbrecher willkommene Hinweise. Lassen Sie Ihre Post in die Ferien nachschicken oder auf Ihrer Post zurückbehalten. Briefkästen sollten aber wegen den vielen unadressierten Reklame- und Wurfsendungen dennoch in kurzen Perioden geleert werden.

4. Schliessen Sie ferner alle Fenster und Türen der Wohnung oder des Hauses. Schranktüren, Schreibtische und Schubladen sollten hingegen nicht verschlossen werden. Ein Hindernis für einen Einbrecher sind sie ohnehin nicht, aber Sie ersparen sich damit Beschädigungen an den Möbeln.

Und auf der Ferienreise und am Ferienort kann jedermann selbst dazu beitragen, nicht Opfer eines Deliktes zu werden.

1. Bargeld, Checks, Ausweise und Kreditkarten sollten auf der Reise und bei Ausflügen stets auf dem Körper getragen und nicht in Taschen und Koffern deponiert werden. An der Feriendestination selbst sollte ein Hotelsafe oder Schliessfach angemietet und in jedem Fall auch benutzt werden. Bei den Safes in den Hotelzimmern ist von der Verwendung von einfachen Zahlenkombinationen (Ankunftsdatum, Geburtsdatum etc.) abzuraten.

2. Behalten Sie auf der Reise Ihr Gepäck stets im Auge. Auch ein beladenes Fahrzeug (z.B. mit Gepäckträger oder Dachbox) kann für Diebe sehr anziehend wirken und gerade auf Autobahnraststätten gehen vermehrt «Langfinger» ihren «Geschäften» nach.

3. Zudem sollten Sie vorsichtig bei Gelegenheitskäufen zu «supergünstigen Toppreisen» sein. Die Ware stellt sich in der Regel bei genauer Betrachtungsweise oft als minderwertig oder Fälschung heraus und wird zu überhöhten Fantasiepreisen angeboten.

Und noch eine Bitte an die Daheimgebliebenen: Melden Sie verdächtige Beobachtungen und Wahrnehmungen unverzüglich über die Notrufnummer Intervention und somit zum Erfolg, Einbrechern das Handwerk zu legen.

Basel-StadtBasel-Stadt / 23.06.2009 - 09:03:32