
Feinstaub: Lage hat sich gebessert
Die Feinstaubbelastung in der Ostschweiz ist wieder unter den Grenzwert gesunken.
Die Behörden empfehlen der Bevölkerung jedoch trotzdem, auch in nächster Zeit zu einer Reduzierung der Schadstoffwerte beizutragen.
Früher oder später werde sich beim Wetter erneut eine so genannte Inversionslage einstellen, teilten die Behörden am Sonntag im Auftrag der Umweltdirektoren der Ostschweiz und des Fürstentums Liechtenstein mit.
Bei solchen Wetterbedingungen wie auch in unmittelbarer Nähe von Emissionsquellen hänge die Gesundheitsbelastung in erster Linie von der Intensität des Schadstoffausstosses ab. Daher sei es wichtig, den Ausstoss zu minimieren, bevor die Luftbelastungen in akut schädliche Konzentrationsbereiche anstiegen.
So empfehlen die Behörden, keine Fahrzeuge, Maschinen oder Geräte anzuschaffen, die Verbrennungsmotoren mit einem hohem Schadstoffausstoss aufweisen. Auch sollten Abfälle nicht im Wald, auf Feldern oder im Garten verbrannt werden.
Holzöfen oder Cheminées müssten einwandfrei funktionieren, heisst es weiter. Bei der Vergabe von Aufträgen müsste darauf gepocht werden, dass die Arbeiten mit umweltfreundlichen Methoden ausgeführt würden. Schliesslich solle die Bevölkerung auch den öffentlichen Verkehr bevorzugen.
Weil die Feinstaubbelastung nun wieder unter dem Grenzwert liegt, haben die Behörden die so genannte Informationsstufe beendet, die am Donnerstag begonnen hatte. Während dieser Phase wurde die Bevölkerung aktiv informiert. Werden die Grenzwerte wieder überschritten, tritt die Informationsstufe wieder in Kraft.