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Feierliche Ordination

Frauenfeld. In einem gehaltvollen und festlichen Gottesdienst wurde Rosemarie Hoffmann heute zur evangelischen Pfarrerin ordiniert.

Feierlich erfolgte der Einzug des Pfarrduos Wilfried Bührer und Hansruedi Vetsch sowie der Ordinandin Rosemarie Hoffmann zu den markanten Orgelklängen zu „Ein feste Burg“ in die fast vollbesetzte Stadtkirche Frauenfeld, wobei ein ansehnlicher Teil der Besucher aus der Gemeinde Braunau stammte, der künftigen Wirkungsstätte von Rosema-rie Hoffmann. Der Praktikums-Lehrmeister der Ordinandin, Pfarrer Hansruedi Vetsch, übernahm den Part des Eingangwortes, der Begrüssung und des Eingangsgebets. Nachdem die letzten Klänge von Bachs Triosonate in C-Dur, gespielt von einem Streicherensemble des Kammerorchesters Amriswil, verklungen waren, ergriff Kirchenratspräsident Pfarrer Wilfried Bührer das Wort. Seiner Predigt legte er den 125. Psalm zugrunde, der die Hoffnung zum Inhalt hat. Er berichtete von der subjektiven, aber auch von der objektiven Hoffnung, mit der sich die Bibel vor allem auseinandersetzt. Mit der Geschichte des Jungen, der vor einer schweren Operation sich die Anwesenheit seines Vaters wünschte, weil er dann berechtigte Hoffnung auf einen guten Verlauf der Operation hatte, der sich in der Tat auch einstellte, zeigte Pfarrer Bührer deutlich auf, dass es mit uns Menschen genau so ist: Wenn wir unsere Hoffnung auf den himmlischen Vater stützen, wird er uns nicht fallen lassen und wird uns in seinem Sinne lenken.

Ordination
Nach Orgelzwischenspiel, Glaubenslied und Glaubensbekenntnis nahm Wilfried Bührer die eigentliche Ordination vor. Er meinte unter anderem, dass der Beruf des Pfarrers einerseits ein schöner, andererseits aber auch ein schwieriger Beruf sei, an den die Gemeindeglieder immer wieder hohe Ansprüche stellen. Dies könne belastend sein. An die Ordinandin gerichtet meinte er: „Verstehe deine Arbeit nicht als irgend einen Job, sondern als Verkünderin des Wortes Gottes. Nach der Abnahme des Glaubensbekenntnisses erteilte Pfarrer Bührer im Namen des Evangelischen Kirchenrates an Rosemarie Hoffmann die Ermächtigung, den Pfarrberuf mit all seinen Rechten und Pflichten ausführen zu dürfen und erbat schliesslich unter Handauflegen den Segen Gottes für die Ordinandin.

Nach der Fürbitte für Rosemarie Hoffmann legte diese ihrer Kurzpredigt ein Wort aus dem 1. Korintherbrief zugrunde: „Das Fundament ist gelegt: Jesus Christus. Niemand kann ein anderes legen.“ Auch in Zeiten der Krise gelte diese frohe Botschaft, gerade dann lassen sich mit ihr immer wieder Menschen ansprechen, die die Hoffnung schon fast verloren haben. „Gottes Wort in unserer Zeit zu reden ist eine wunderbare Aufgabe“, schloss Frau Hoffmann ihre Gedanken.


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ThurgauThurgau / 02.11.2008 - 13:13:00