FDP zufrieden mit Proporz-Nein
Herisau. Die FDP Ausserrhoden hat mit Befriedigung von der Ablehnung der ProporzInitiative Kenntnis genommen.
Das Nein des Volkes zum Verhältniswahlrecht wertet sie hingegen nicht als Absage daran, dass alle Bevölkerungsgruppen im Kantonsrat vertreten sein sollten.
Einerseits versteht sich die FDP als breit abgestützte Partei, die vielfältige Bevölkerungskreise vertreten will. Anderseits sind all jene in die Pflicht genommen, die im Parlament die Geschicke des Kantons mitgestalten wollen.
Sie haben auch im weiterhin geltenden Wahlsystem alle Möglichkeiten, eine Mehrheit zu finden. Allerdings können sie sich dabei nicht allein auf ihr Parteibuch verlassen, sondern sind gefordert, gegenüber den Wählerinnen und Wählern Position zu beziehen und einen Leistungsausweis vorzulegen.
Diese Ansprüche an ein Kantonsratsamt sind weder an das Geschlecht noch an das Alter gebunden.
Erfreut ist die FDP Ausserrhoden zudem, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit Augenmass und in Kenntnis der besonderen Verhältnisse in unserem Kanton dem Majorzsystem das Vertrauen ausgesprochen haben.



























