FDP sucht Mentoren für junge Stellensuchende
St. Gallen. Die Freisinnigen setzen sich weiter für Arbeitsplätze ein: Die FDP des Kantons St.Gallen sucht unter ihren Mitgliedern berufserfahrene Mentorinnen und Mentoren, die stellenlose Lehrabgänger mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Sie können sich im Rahmen des Projektes TanDem des kantonalen Amtes für Arbeit engagieren.
Die Hiobsbotschaften brechen nicht ab: Betriebe melden Kurzarbeit an, müssen Mitarbeitende entlassen oder schliessen gleich ganz. Die Zahl der Arbeitslosen stieg in den letzten Monaten denn auch markant an: Waren Ende August 2008 weniger als 7’000 Menschen im Kanton St.Gallen arbeitslos, sind anfangs Mai 2009 bereits über 11’000 Personen auf Stellensuche. Wie das Amt für Arbeit Ende letzter Woche mitteilte, sind junge Erwachsene, über 50-Jährige sowie gering und einseitig Qualifizierte weit überdurchschnittlich betroffen.
Zur Unterstützung junger beziehungsweise über 50-jähriger Stellensuchenden hat der Kanton (zusammen mit dem Migros-Kulturprozent, der Pro Senectute und Benevol) das Göttisystem TanDem eingeführt. Die Idee dahinter: Mentoren helfen ihren von der Projektstelle TanDem zugewiesenen Mentee bei der Stellensuche und stehen ihnen beratend zur Seite. Die FDP des Kantons St.Gallen erachtet dieses Projekt als sehr sinnvoll und will die Regierung aktiv in der Suche von Mentoren unterstützen.
Potenzial gut vernetzter Freisinniger
Die FDP verfügt über ein grosses Potenzial von in der Wirtschaft gut vernetzten Personen. Dieses Potenzial soll gerade in der heutigen, wirtschaftlich schwierigen Situation genutzt werden. Statt grosse und teure Konjunkturprogramme zu starten, deren Wirkung weitgehend verpufft, appelliert die FDP deshalb an das Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen und sucht zur Unterstützung der kantonalen Stellen Mentorinnen und Mentoren für das genannte Projekt TanDem. Gesucht sind kontaktfreudige, flexible Mentoren mit einem breiten Kontaktnetz in die Wirtschaft, die berufstätig sind oder waren.
FDP-Projekt Speranza existiert knapp drei Jahre
Die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen ist eine der zentralen Forderungen der FDP. Die St.Galler Kantonalpartei setzt sich auch nicht erst seit der Rezession für Jugendliche ein, die Stellen respektive Ausbildungsplätze suchen. So startete die FDP vor bald drei Jahren das Projekt «Speranza» auch im Kanton St.Gallen, bei dem schulisch schwächere Jugendliche unterstützt werden, ihre Berufsperspektive zu verbessern. Die einzelnen Speranza-Netzwerker unterstützen seither die regionalen Anlaufstellen im Bedarfsfall bei der Suche nach geeigneten Ausbildungsplätzen für schwächere Schulabgängerinnen und -abgänger.
Mit dem Aufruf an ihre Mitglieder, sich als Mentorin respektive als Mentor für einen jungen Stellensuchenden zu melden, engagiert sich die FDP aktiv gegen die Arbeitslosigkeit.



























