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FCSG siegt im UI-Cup

Fussball. Der FC St.Gallen besiegt den moldawischen Club FC Dacia Chisinau im UI-Cup mit 1:0 - und darf auf den HSV als Gegner hoffen.

Auswärts vor 3000 Zuschauern schlug der FC St.Gallen den FC Dacia Chisinau durch ein Tor von Garat in der 7. Minute. Es war ein Sieg trotz mässiger Leistung.Die Espen spielten gleich zu Beginn zügig nach vorne. Bereits in der 7. Minute traf Garat nach einem Eckball zur 0:1 Führung für die Grünweissen. Danach flaute das Spiel etwas ab, und die beiden Teams verwöhnten die Zuschauer nicht gerade mit Tormöglichkeiten.

Für Abwechslung sorgte dann ein Zuschauer, der aufs Feld sprang. Unter dem Gelächter der Zuschauer versuchten Ordner und Polizisten den Mann einzufangen und führten ihn schliesslich ab auf’s Revier. In der 40. Minute lag der Ball erneut im Tor von Dacia-Hüter Moraru, doch der tschechische Schiedsrichter entschied auf Abseits. Vor dem Seitenwechsel kamen die Espen noch zu zwei Chancen, Moraru aber streckte sich beide Male und entschärfte die Schüsse bravourös.

Sowohl in der ersten, wie auch in der zweiten Halbzeit konnte sich Alex auszeichnen. Er ging weite Wege und konnte sich einige Male schön durchdribbeln. Doch nicht nur er verdiente sich Lob, sondern auch die 15 St.Galler Fans, welche die beschwerliche Reise via Frankfurt in die moldawische Hauptstadt auf sich genommen hatten.

In der 49. Minute bot sich dem FC Dacia eine Möglichkeit auszugleichen, doch nach einem Eckball geriet der Nachschuss des Moldawiers zu schwach. Der zur Pause eingewechselte Boicenco brachte sichtlich neuen Schwung in das Angriffsspiel von Chisinau. Einer seiner Schüsse flog nur knapp über die Latte. In der 78. Minute vergab Gusila eine grosse Chance. Er sprang höher als alle anderen und köpfte den Ball auf’s Tor von Razzetti, der den Ball jedoch abwehren konnte. Die Angriffe des FC Dacia nahmen nun zu, doch ausgerechnet in dieser Phase des Spiels liess Onila, der Held der letzten beiden Spiele gegen Baku (er schoss beide Tore beim 1:1 zuhause und auswärts), seine Teamkollegen im Stich. Im Zweikampf mit einem St. Galler gingen beide zu Boden. Schiedsrichter Cech entschied auf Corner und nicht, wie von Onila gewünscht, auf Elfmeter. Kaum wieder auf den Füssen schlug er seinen Gegner mit beiden Händen in die Brust, alles vor den Augen des Linienrichters. Nach kurzer Beratung mit seinem Assistenten schickte der Schiedsrichter den Hitzkopf frühzeitig unter die Dusche, wo er sich abkühlen konnte.

Chisinaus Trainer Emil Karas war dann auch dementsprechend sauer auf seinen Spieler. Onila habe sein Team im Stich gelassen. Den anderen Spielern mache er jedoch keinen Vorwurf. Seine Mannschaft habe gut gespielt, doch leider viele aussichtsreiche Chancen vergeben, was nicht erst in den Spielen gegen Baku der Fall war, sondern bereits schon in der abgelaufenen Meisterschaft. Nun komme es halt auf das Rückspiel darauf an, aber sie würden kämpfen bis zum Schluss. Rolf Fringer meinte, dass das Resultat das einzige sei, was ihn zufrieden stellen würde. In der zweiten Hälfte sei ihnen nicht viel gelungen. Sie hätten zwei grobe Schnitzer in der Abwehr gehabt, welche sie beinahe den Sieg gekostet hätten. Dacia habe gezeigt, dass sie eine gute Mannschaft seien. Sie würden sich nun seriös auf das Rückspiel am nächsten Samstag (14. Juli, 17:45 Uhr im Espenmoos) vorbereiten.

Wenn der FC St.Gallen sich planmässig auch im Rückspiel durchsetzt, trifft er auf den deutschen HSV – ein anderes Kaliber als die Moldawier. Quelle: www.fcsg.ch


Aufstellung FCSG
Razzetti; Kül, Zellweger, Garat, Haas; Marazzi, Gelabert, Gjasula, Mendez (79. Ciccone); Tachie-Mensah, Aguirre (63. Feutchine).

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 08.07.2007 - 11:20:00